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hen; ich werde die Pächterin genau inſtruiren— ſie iſt eine geſchickte Frau...“
Während dieſer letzten Worte ſchloß er Alles wieder in den Schrank. Er nahm ſeine Lampe, verließ den Saal mit langſamem, vorſichtigem Schritt und ſtieg eine ſteinerne Treppe hinab in einen weiten gewölbten Keller, wo er eine kleine Thür öffnete und ſich in einen Bogengang beugte. Beim Schein der Lampe griff er zwiſchen einer großen Zahl von leeren Flaſchen in eine Lade und fand endlich, was er ſuchte. Er holte drei Flaſchen aus dem Sand.
„Himmel, nur drei Flaſchen!“ ſagte er bleich vor Schreck.„Drei Flaſchen Tiſchwein! Mehr nicht!... Und man ſagt doch, daß Herr Denecker ſeinen Stolz darein ſetzt, viel trinken zu knnen!... Was ſoll ich anfangen, wenn dieſe drei Flaſchen geleert ſind und er noch mehr Wein
verlangt?... Ich trinke nicht; Lenora ein ganz wenig; alſo zwei Flaſchen für Denecker und eine für ſeinen geffen... Es kann wohl genügen... Hier hilft ja kein
Klagen, das Schickſal wird entſcheiden!“
Ohne ein Wort zu ſprechen ging der Edelmann in die Winkel des Kellers, fing dort mit der Hand einige Spinn⸗ gewebe auf, die er künſtlich über die drei Flaſchen hing, während er dieſe hie und da mit Staub und Sand beſtreute.
Dann begab er ſich wieder in den Saal hinauf und klebte hier mit Kleiſter an einer Stelle, wo die Tapete ab⸗ geſcheuert war, ein Stück Möbelpapier an die Wand. Nach⸗ dem er dann beinah' eine halbe Stunde mit dem Burſten ſeiner Kleider und dem Vertuſchen der kahlen Stellen an den Ellbogen und Knien, welche die Zeit hervorgebracht, beſchäftigt geweſen, ging er wieder zum Tiſch und bereitete ſich zu weiterer Thätigkeit.


