Teil eines Werkes 
2. Th. (1870)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

432

Eine ältliche Magd von plumpen Formen und in zerriſſener ſchmutziger Kleidung gehörte noch mit zu dem Hausſtande.

Eugenie blieb bei der Thüre ſtehen und ſchien ſich nicht ent⸗ ſchließen zu können, ſich in dieſe Atmoſphäre zu wagen, denn die⸗ ſelbe drohte ſie zu erſticken.

Auch Girard und Edmond theilten ganz daſſelbe Gefühl und begriffen auch vollkommen, daß ihre Gefährtin von dieſem Allem noch viel empfindlicher berührt werden mußte, als ſie ſelbſt. Des⸗ halb wandte ſich auch Girard ſofort an den Krüger, ihn fragend: ob er keinen andern Wohnungsraum habe, in dem ſie bleiben könnten, denn hier wäre es für ſie denn doch nicht zum Aushalten, und da ſie doch einmal die Nacht in dieſem Hauſe zubringen müß⸗ ten, ſo würden ſie es vorziehen, in einem Bodenraume oder ſonſt wo zu verweilen, bis der Tag anbreche, nur nicht hier. Der Krü⸗ ger lächelte gar demüthig. Dann ſagte er: daß er ſehr gut wiſſe, daß die gnädigen Herrſchaften hier nicht bleiben würden und er habe auch ſchon von dem Herrſchaftsſtübchen geſprochen; man möge ſich nur gedulden, bis daß alle geheizt wären, dann würde man ſchon zufrieden ſein.

Eugenie zog es aber vor, dieſes Heizen nicht erſt abzuwarten, ſondern lieber ſogleich auf das verheißene Zimmer führen zu laſſen. Sie ſtellte dieſes Verlangen, warf dann noch einen forſchenden Blick auf die Geſellſchaft in der Gaſtſtube und folgte dann mit ihren Begleitern und ihrer Zofe dem voranleuchtenden Wirthe.

Es ging eine leiterartige Holztreppe in die Höhe, welche Eugenie ſchon mit böſer Ahnung erfüllte und ſie zu der Aeußerung veranlaßte:

„Mir ſcheint es eben nicht, als ob dieſes Ding wirklich eine Treppe wäre, und eine Himmelsleiter genannt werden dürfte!“

„Nur Muth!“ entgegnete Edmond heiteren Tones,„der Weg zum Himmel ſoll ja auch rauh ſein.“

„Sie gelangten auf einen Gang im oberen Stockwerke und der Krüger öffnete die Thür zu der Herrſchaftsſtube, wie er dieſes Gemach nannte, und das wohl für die gewöhnlichen Beſucher des Kruges ſo einen Anſtrich von Nobleſſe haben konnte, aber das die Anſprüche anderer Reiſenden, und am wenigſten die einer verwöhn⸗ ten Franzöſin nicht im Geringſten zu befriedigen vermochte.

8

Die gleicfals ſit, in heiligen! ſie in da ligen den ſtimmt, ſonderes

Zwe wieder ei es waren Fenſtern

Dre mit Stro richt ebe

Ein ſtattung erten Oj und an Feuer ar

Das noch zwe als die aufzuwei

Der weiteren mehr, d

Eugenie ſie wirkl