Teil eines Werkes 
1. Th. (1870)
Entstehung
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wo dieſer Mann lebt und am wenigſten, ob es wirklich der richtige iſt. Aber einen guten Rath kann ich doch geben. Etwa zwei bis drei Meilen von hier hat ſich ein Farmer niedergelaſſen der Thom kennt nun Alles und ganz gewiß auch jenen Mann. Dieſer kann die beſte Auskunft geben, weshalb ich Euch rathe, Euch dorthin zu wenden.

Die Reiſenden nahmen nun zwar dieſen Wink mit großem Danke entgegen, meinten aber auch, es ſei eigentlich nun die Haupt⸗

ſache, dieſe Farm auch zu finden, was wohl ſo leicht nicht ſein

dürfte.

Der Trapper beſtätigte Dieſes, war aber dann ſo zuvorkommend, den Fremden ſich als Führer anzubieten, zudem er für ſeine Perſon dabei nichts verſäume, er vielmehr Einiges von ſeinen Vorräthen wieder vervollſtändigen könne.

Morcerf und Morell nahmen dieſes Erbieten ſehr dankbar an, waren hauptſächlich dadurch befriedigt, daß ſie nun hoffen konnten, doch endlich über den Geſuchten etwas Gewiſſes zu erfahren, anderer⸗ ſeits aber erfreute ſie auch die Ausſicht, wieder eine Nacht unter einem Dache zubringen zu können, was ihnen die letzten Tage nicht

ſo gut geworden war, da ſie oft genug in der Irre herum geritten

ſein mochten, öfters als ſie ſelbſt ahnten, und während der Zeit keine menſchliche Wohnung getroffen.

Geführt von dem Trapper zogen nun die Reiſenden weiter durch die Prairie, direkt der dunklen Waldung zu, in deren Nähe ſie bald ankamen. Eine Strecke weichen Bodens war zu paſſiren und hier zeigte ſich das Prairiegras niedergetreten und nach allen Richtungen auseinander gebrochen. Einige duntle Flecken zeigten an, daß hier Blut gefloſſen ſein mußte,

Im Grunde war der Anblick gar nicht ſo ungewöhnlich. Es bezeichnete dieſes niedergetretene und blutbenetzte Gras eben eine

Stelle, wo entweder Jäger einen oder ein paar Büffel erlegt, oder

wo ein paar Büffel in erbittertem Kampfe ſich ſelbſt verwundet

hatten; vielleicht konnte auch ein ſchwarzer Panther oder ein Luchs

hier ein Raubſtück ausgeführe haben. Für den Trapper mußten dieſe Zeichen aber doch bemerkens⸗

wert genug erſcheinen, um ſie einer genauen Unterſuchung zu unter⸗ Kiehen, denn er hielt an, heftete ſeine Augen einige Augenblicke auf