Teil eines Werkes 
1. Th. (1870)
Entstehung
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Demzufolge erhielt Monte Chriſto neue Aufforderung, den Khawaſſen zu folgen und er ſah, daß er jetzt nicht anders als ge⸗ horchen könne.

Mein Begleiter geht doch frei aus? fragte er, auf Albert deutend.

Nein, lautete die Entſcheidung,er geht mit uns.

Ohne weiteren Verzug ſetzte ſich der Trupp in Marſch, die beiden Verhafteten in der Mitte und gefolgt von den Seeleuten und an⸗ deren Neugierigen.

Eine ſeltſame Promenade, ſagte Monte Chriſto, der ſeine gute Laune nicht verloren hatte.Ich bin doch neugierig, auf was die Sache hinauslaufen wird.

Die Verhafteten wurden in das Stadtgefängniß gebracht und Monte Chriſto ertrotzte durch Drohungen, daß man ihnen nicht nur das beſte Gemach anwies, ſondern auch den Gouverneur ſogleich benachrichtigte, ſowie davon, daß der Verhaftete ſich einen Freund Abbas Paſcha's und unter dem Schutze des engliſchen und des fran⸗ zöſiſchen Conſuls ſtehend genannt und mit ſchwerſter Ahndung gedroht hatte, wenn man ihm nicht ſogleich Mittel böte, ſich zu verantworten, da doch Alles nur auf ein Mißverſtändniß hinauslaufe.

In Folge dieſer Drohungen ließ der Gouverneur, um ſich vor Verantwortung ſicher zu ſtellen, die Verhafteten ſofort in ſeinen Palaſt bringen und ſuchte eine Art Verhör mit ihnen anzuſtellen. Jetzt erfuhr Monte Chriſto auch die Urſache ſeiner Verhaftung. Durch italieniſche Schiffer war auch in Alexandrien die Nachricht verbreitet worden, daß in den italieniſchen Gewäſſern ein Seeräuber, der ſich Monte Chriſto nenne, ſein Weſen treibe; auch in den Theilen des mittelländiſchen Meeres, welches Egypten und Syrien beſpülen, ſollte ſich ein Korſar gezeigt haben, und die Beſchreibung von deſſen Schiff ſchien mit der Beſchreibung, welche die Italiener von dem Fahrzeuge des angeblichen Monte Chriſto gaben, ſo ziemlich übereinzuſtimmen, ſo daß man im Hafen von Alexandrien überzeugt war, beide Piraten ſeien ein und derſelbe. Bei ſeinen Spaziergängen am Hafen hatte ein italieniſcher Matroſe, welcher vor einigen Jahren den Grafen Monte Chriſto mehrere Mal geſehen und einmal ſelbſt mit ihm ge⸗ ſprochen, den als Seeräuber Angeklagten erkannt und ſofort einigen

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