Teil eines Werkes 
1. Th. (1870)
Entstehung
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gedrängt und muſterten die beiden Perſonen mit flammenden Augen. Auch die übrigen Gäſte des Kaffeehauſes hatten ſich überraſcht erhoben und waren näher getreten, zu ſehen, was hier vorgehe. Hier muß ein Irrthum ſein, ſagte Monte Chriſto.Mit welchem Rechte behandelt man uns, als ob wir Straßenräuber wären? Das ſeid Ihr auch! ſchrie einer der Seeleute. Elender Lügner! donnerte Monte Chriſto dem Ankläger zu. Er winkte zugleich gebieteriſch, ihm Platz zu machen; aber die

Leute drängten ſich nur dichter um ihn, und einer der Europäer trat

näher hinzu.

Mein Herr, redete ihn Monte Chriſto an,Sie ſind Europäer und vor Ihrem Angeſichte proteſtire ich gegen die mir angethane Gewalt, die ich nur als türkiſche Brutalität bezeichnen und nur als auf einer Verkennung beruhend erklären kann.

Der Angeredete zuckte die Achſeln.

Sie nennen ſich Graf Monte Chriſto? fragte er.

Monte Chriſto war wohl erſtaunt, daß man hier ſeinen Namen wußte, da er unter dem Namen des Lord Hope reiſte, aber er ſah keinen Grund, ſeinen Namen zu verheimlichen.

Er antwortete alſo ruhig:Jal

Sie nennen ſich auch Sindbad, der Saeſghvern fragte Jener weiter.

Auch das, gab Monte Chriſto ruhig zurück.

Dann iſt kein Irrthum, ſagte der Europäer zurücktretend. Sie ſind verhaftet und haben dieſen Leuten zu folgen.

Aber weshalb? fragte der Graf aufgebracht.

Der Gefragte zuckte die Achſeln und trat zurück. Der Polizei⸗ offizier drängte den Grafen rauh zum Gehen.

Hüte Dich, drohte der Graf,daß es nicht zu Deinem Nach⸗ theile ausſchlägt. Abbas Paſcha iſt mein Freund und ich werde mich bei ihm beklagen, wenn Du Dich nur im Geringſten unehrerbietig gegen mich beträgſt.

Dieſe Drohung war nicht ohne Wirkung, die Türken ſahen ſich

etwas verlegen an. Der Offizier wandte ſich zu dem Europäer, der

das Wort geführt und fragte: Du biſt doch ſicher, Chriſt? Gewiß, entgegnete dieſer.Thu' Deine Pflicht!