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man dieſe Art Leute überzeugen, daß es mit dem Verſprechen Ernſt iſt.— Alſo haſt Du Geld?“
„Kann ich Dir trauen?“
„Zum Satan und ſeinem ganzen hölliſchen Generalſtab, Bene⸗ detto, Du zeigſt mir ſehr wenig Vertrauen.— Da muß ich Dir mit
6 gutem Beiſpiele vorangehen.— Ich habe etwa zweihundert Francs
8 eingeſchmuggelt, und dieſe wollt' ich opfern.— Nun weißt Du es.—
19 Du wirſt mich wegen dem Gelde nicht todtſchlagen, denn Du weißt
4 wenn Du die Hand an mich legſt, ſitzeſt Du in nächſter Stunde im
unterirdiſchen Loche und wirſt binnen drei Tagen guillotinirt.“
d„Und Du weißt das auch, alſo kann ich Dir ebenfalls ſagen,
daß ich Geld habe und mehr wie Du.— Als ich noch in Paris im Gefängniß ſaß, wurde mir von unbekannter Hand von Zeit zu Zei
d einiges Geld zugeſteckt, damit ich meine Lage erleichtern konnte. Es ſind einige tauſend Francs, die ich glücklich mit in das Bagno brachte.“
4„Wie reich Du biſt, Benedettol— Vielleicht gelingt es ſo.“
3 1„Vielleicht, doch immer nur vielleicht. Verlaſſen wir uns daher
lieber auf unſere Arme.— Mich brennen die Feſſeln. Ich muß fort, ich muß zu meinem Vater.— Sieh' nur, ſieh'!— Dort erſchein t ſeine Geſtalt wieder, ſie nickt mir zu, ſcheint mir Beifall zu ſpenden, 1 mich zu ermuthigen.— O, Du ſollſt nicht länger vergeblich warten, Vater.“
in Pierre ſah ſich ſcheu um.
7„Schweig mit Deinem Geſchwätz, Benedetto!“ rief er dann. e„Ich ſehe nichts, werde aber zuletzt auch noch Alles ſehen, was Du⸗ 44 willſt, wenn Du nicht endlich ſchweigſt.“ ſen Benedetto ſchwieg. . Nach einer Pauſe begannen die beiden Gefangenen leiſe Berath⸗ ⸗ ungen über ihren Fluchtplan, und bald darauf klangen leiſe Feilenſtriche.


