1395 „ anubi der, daß Mirabeau hier in Haft war?“ fragte der Graf,„knüpft ig ſich nichts Intereſſantes an dieſe traurigen Wohnungen, wo man faſt zweifeln muß, daß Menſchen je einen lebenden Menſchen ein⸗ geſchloſſen haben?“ „O ja, mein Herr,“ ſprach der Führer,„und namentlich über dieſes Gefängniß hat mir der Schließer Anton eine ſehr merkwür⸗ dige Geſchichte erzählt.“
Monte⸗Chriſto zitterte, das war ſein Gefängnißwärter geweſen, einen A er hatte faſt ſeinen Namen und ſein Geſicht vergeſſen, aber plötz⸗ gen, und lich ſah er ihn lebhaft vor ſich: das von Bart umgebene Geſicht, ewaltign die braune Jacke und das große Schlüſſelbund, deſſen Geklapper drohende! er noch zu hören glaubte.
Der Graf wandte ſich um, denn er glaubte in den Schatten des Ganges Anton zu ſehen.
inere der„Soll ich dem Heren die Geſchichte erzählen,“ fragte der FFührer. „Ja,“ ſprach Monte⸗Chriſto. 4 Und er legte die Hand auf ſein heftig klopfendes Herz. .„Dieſes Gefängniß,“ begann der Erzähler,„bewohnte ſehr lange ein ſehr gefährlicher Gefangener, und zwar um ſo gefährli⸗ erſchiennn,—cher, weil er ſehr klug war. Ein andrer war zu gleicher Zeit mit des R⸗ ihm gefangen, ein armer, wahnſinniger, unſchädlicher Prieſter.“ enen Erin⸗„Ach, ja, wahnſinnig,“ wiederholte der Graf,„und worin be⸗ 8* ſtand ſein Wahnſinn?“ uf Schloß„Er bot Millionen, wenn man ihm die Freiheit geben wollte.“ die Con⸗ Monte⸗Chriſto hob die Augen gen Himmel, aber er ſah ihn ſe Neugie⸗ nicht, es war eine Wand von Steinen zwiſchen ihm und dem Fir⸗ weckens zu mament. Er dachte daran, daß zwiſchen den Augen derer, denen der Abbé die Schätze geboten hatte, und zwiſchen dieſen Schätzen ſelbſt, ein eben ſo dichter Schleier gelegen hatte.
„Konnten die Gefangenen ſich ſehen?“ fragte er.
„O nein, mein Herr, das war ſtreng verboten, aber ſie um⸗ gingen das Verbot, und höhlten einen Verbindungsgang zwiſchen beiden Gefängniſſen aus.“
„Welcher von beiden Gefangenen that das?“
„O, der junge, ſtarke, pfiffige Mann; der arme Abbé war ja alt und ſchwach, auch war ſein Geiſt viel zu zerrüttet, einen ſol⸗ chen Gedanken feſt zu halten.“
„Die Blinden,“ murmelte Monte⸗Chriſto. tdas Bett„Ja,“ fuhr der Führer fort,„der junge Mann höhlte einen Steine doch 1 Verbindungsgang aus, womit, man weiß es nicht, aber es war ſo; egögt. da, Sie ſehen noch die Spur.“ ui einen Und er näherte ſeine Leuchte der Mauer.
„Ach ja, wirklich,“ ſprach der Graf kaum verſtändlich.
— ———— 2
int hi ſich häu⸗ ühlte au
ner alten ſonſt über⸗
——
———
—
r, an der daten mit
—-——
als er die ſſe geführt er Körper, Bläſſe an. ließer und Nuheſtand
—
————
je hoch lie⸗s
————
noch quffer„ Wie lange die Verbindung der beiden Geinnaeneßß gewährt


