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che Rache eß, denn Jemand enug be⸗
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Nun gut, lin der Hochzeit, ichen der
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GKönigs,
hüte
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welchen der Graf von Monte⸗Chriſto an dem Tage, wo er als Man⸗ datarius des Hauſes Thomſon und French, dem Herrn von Boville die zweihunderttauſeud Franken bezahlte, aus den Acten über Edmond Dantes genommen hatte.
Nercedes las voller Schrecken folgende Zeilen:
„Ein Freund des Thrones und der Religion benachrichtigt den Procurator des Königs, daß ein gewiſſer Edmond Dantes, Lieut⸗ nant des Schiffes Pharaon, dieſen Morgen von Smyrna ange⸗ kommen iſt, und auf ſeiner Reiſe Neapel und Porto⸗Ferrajo berührt hat, von Mürat mit einem Schreiben an den Urſurpator, und von dieſem mit einem Schreiben an das bonapartiſtiſche Comité in Paris beauftragt war.
„Der Beweis ſeines Verbrechens wird ſich ergeben, wenn er verhaftet wird, denn man wird jenen Brief bei ihm, bei ſeinem Vater, oder in ſeiner Cabine am Bord des Pharaon finden.“
„O mein Gott,“ ſtöhnte Mercedes, die Hand an ihre ſchweiß⸗ bedeckte Stirn legend,„und dieſer Brief...“
„Ich habe ihn für zweihunderttauſend Franks gekauft,“ ſagte Monte⸗Chriſto,„aber das iſt noch ein guter Kauf, weil er mir heute Gelegenheit giebt, mich in Ihren Augen zu rechtfertigen.“
„Und das Reſultat dieſes Briefes?“
„Sie wiſſen, ich wurde Gefangener, aber Sie kennen die Dauer meiner Gefangenſchaft nicht. Sie wiſſen nicht, daß ich vierzehn Jahre lang eine Viertelſtunde von Ihnen, in einem Kerker des Schloſſes If feſtgehalten ward. Sie wußten nicht, daß ich dieſe vierzehn Jahre hindurch jeden Tag den Racheſchwur erneute,— obgleich ich noch nicht wußte, daß Sie, Fernand, meinen Ankläger geheirathet hatten, daß mein Vater geſtorben, Hungers geſtorben war.“
„Gerechter Gott,“ ächzte Mercedes.
„Aber dies erfuhr ich, als ich nach vierzehn Jahren das Ge⸗ fängniß verließ, und bei Mercedes, die lebte und meinem Vater, der todt war, ſchwor ich, mich an Fernand zu rächen, und... ich räche mich!“
„Und Sie ſind feſt davon überzeugt, daß der unglückliche Fernand es wirklich geweſen?“...
„Bei meiner Seele, es iſt wie ich geſagt. Uebrigens iſt das
Der Graf von Monte⸗Chriſto. 74


