Teil eines Werkes 
5 (1870)
Entstehung
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die Farbe ſeines Blutes geſehen habe würde.“

„Es iſt alſo weiter nichts nöthig,“ antwortete Beauchamp, „als die Arrangements zu treffen...“

„Das iſt mir Alles ſehr gleichgiltig,“ rief der Graf,„es war ganz unnöthig. In Frankreich ſchlägt man ſich auf Degen oder Piſtolen, in den Colonieen nimmt man den Carabiner, in Arabien nimmt man den Dolch. Sagen Sie dem Vicomte, daß ich, obgleich beleidigt, ihm die Wahl der Waffen ganz überlaſſe, ohne Einſpruch zu thun, hören Sie wohl, Alles, ſelbſt wenn er es dem Zufall überlaſſen ſollte, was zwar immer ſehr albern, mir aber gleichgiltig iſt, da ich gewiß bin, ſtets zu ſiegen.“

„Gewiß, zu ſiegen?“ fragte Beauchamp den Grafen beſtürzt betrachtend.

„Nun ja,“ rief Monte⸗Chriſto leicht die Achſeln zuckend,„ohne dieſe Ueberzeugung würde ich mich nicht mit Herrn von Morcerf ſchlagen. Ich werde ihn tödten, es muß, es wird ſein. Benach⸗ richtigen Sie mich bald, welche Waffe gewählt iſt, ich liebe das lange Warten nicht.“

„Gut, Piſtolen denn, um acht Uhr im Gehölz von Vincennes,“ ſagte der junge Mann verwirrt, nicht wiſſend, ob er es mit einem eingebildeten Großſprecher, oder einem übernatürlichen Weſen zu thun habe.

„Gut, mein Herr,“ entgegnete Monte⸗Chriſto,„aber jetzt, da Alles abgemacht iſt, laſſen Sie mich die Oper ruhig zu Ende hören, und ſagen Sie Ihrem Freunde Albert, er möge mich nicht weiter ſtören, mag er lieber nach Hauſe gehen und ſchlafen.“

Ganz verdutzt empfahl ſich Beauchamp.

„Und nun,“ ſagte Monte⸗Chriſto, ſich zu Morrel wendend, „rechne ich auf Sie, nicht wahr?“

„Gewiß,“ entgegnete dieſer,„Sie können ganz über mich ver⸗ fügen, Graf, indeſſen...“

„Was?“

„Es würde wichtig ſein, wenn ich die wahre Urſache kennte.“

„Das heißt ſich weigern.....“

„Gewiß nicht.“

„Die wahre Urſache, Maximilian?“ ſagte der Graf.„Dieſer junge Mann ſelbſt tappt im Finſtern und kennt ſie nicht. Nur

Gott u hrenn

2 zeuge

7 Paris, glauben

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