Teil eines Werkes 
4 (1870)
Entstehung
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756 ſich nicht irren: er wird durch dieſe Thüre kommen. Es iſt ein ſchöner, blonder junger Mann, ein wenig zu blond vielleicht, von ſehr einnehmenden Manieren, wie Sie ſehen werden.“

„Apropos,“ ſagte der Major,„Sie wiſſen, daß ich nichts mit⸗ genommen habe, als die zweitauſend Franken, die der gute Abbé Buſoni mir zuſtellen zließ. Davon habe ich die Reiſe beſtritten, und...

„Und bedürfen Geld... das iſt in der Ordnung, lieber Signor Capalcanti. Nehmen Sie hier vorläufig acht Banknoten, jede zu tauſend Franken.“

Des Majors Augen glänzten wie Karfunkelſteine.

„Nun habe ich Ihnen noch vierzigtauſend Franken zu zahlen,“ ſagte Monte⸗Chriſto.

„Verlangt Excellenz einen Empfangſchein?“ fragte der Major, indem er die Banknoten in die Bruſttaſche ſeines Rockes ſteckte.

„Wozu?“ fragte der Graf.

„Nun, um ſich mit dem Abbé Buſoni ausgleichen zu können.“

„Nun wohl, Sie können mir eine General⸗Quittung geben, wenn Sie die übrigen vierzigtauſend Franken in Empfang nehmen. Unter rechtlichen Leuten ſind ſolche Vorſichtsmaßregeln überflüſſig,“

„Ach ja! es iſt wahr, unter rechtlichen Leuten,“ meinte der Major.

„Jetzt, ein letztes Wort, Marcheſe.“

„Sprechen Sie.“

„Sie erlauben mir einen freundlichen Rath, nicht wahr?“

„Wie ſo? ich bitte darum.“

„Es könnte nicht ſchaden, wenn Sie dieſen polniſchen Schnu⸗ renrock ablegten.“

„Wirklich?“ ſagte der Major, ſeinen Anzug mit einem gewiſſen Wohlgefallen betrachtend.

„Ja, in Via Reggio mag man ſie noch lange ſo tragen, aber in Paris iſt dieſer Anzug, ſo elegant er auch ſein mag, ſchon lange aus der Mode.“

„Das iſt traurig,“ ſagte der Italiener.

„Ol wenn Ihnen ſo viel daran gelegen iſt, ſo können Sie ihn bei der Abreiſe wieder anlegen.“

„Aber was ziehe ich an?“

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