Teil eines Werkes 
4 (1870)
Entstehung
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Sie ſind faſt in beſtändigem Verkehr mit dem Baron Danglars? fragte er Albert.

Gewiß, Herr Graf; Sie wiſſen ja, was ich Ihnen ſchon ſagte?

Das iſt alſo immer noch im Gange?

Mehr als jemals, fiel Dobray ein,das iſt eine abgemachte Sache.

Und Lucian, ohne Zweifel vorausſetzend, daß dieſes Wort in das Geſpräch geworfen, ihm das Recht gäbe, demſelben fremd zu bleiben, kniff ſeine Perlmutter⸗Lorgnette in's Auge, nahm den gol⸗ denen Knopf ſeines Spazierſtöckchens in den Mund, und ging im Zimmer umher, die Bilder und die Waffen betrachtend.

Ah ſagte Monte⸗Chriſto,ich glaubte Sie verſtanden zu haben, daß die Entſcheidung noch nicht ſo nahe ſei.

Ach, lieber Graf, die Sachen gehen vorwärts, ohne daß man es merkt; während Sie nicht daran denken, geſtalten ſie ſich, und Sie ſtaunen, wenn Sie ſie recht in's Auge faſſen, über die Wend⸗ ung, die ſie genommen haben. Mein Vater und Herr Danglars haben in Spanien zuſammen gedient; mein Vater in der Armee, Herr v. Danglars bei den Verpflegungsanſtalten, und da haben eben, mein Vater, der durch die Revolution ruinirt war, und Herr von Danglars, der nie ein Erbgut gehabt hatte, den Grund gelegt, mein Vater zu ſeinem ſchönen Vermögen auf politiſchem und mili⸗ täriſchen Wege, der Herr von Danglars zu ſeinem bewunderungs⸗ würdigen Vermögen auf politiſchem und finanziellen Wege.

Ja, wirklich! ſagte Monte⸗Chriſto,ich glaube, daß Herr von Danglars, als ich ihn beſuchte, mir davon geſagt hat; und, fuhr er, einen Seitenblick auf Lucian, der in einem Album blätterte, werfend, fort,und iſt ſie hübſch, Fräulein Eugenie? denn ich glaube gehört zu haben, daß ſie Eugenie heißt.

Sehr hübſch, oder vielmehr ſehr ſchön, antwortete Albert, aber ihre Schönheit iſt von einer Art, die ich Unwürdiger nicht zu würdigen weiß.

Sie ſprechen ſchon, als wären Sie ihr Mann.

O! meinte Albert, um ſich ſehend, um Lucian zu beobachten.

Wiſſen Sie, bemerkte Monte⸗Chriſto leiſe,daß ich Sie keineswegs entzückt von dieſer Heirath finde.

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