Teil eines Werkes 
3 (1870)
Entstehung
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. d. gnädige wahre Weiſe Ann Nididumm ralſhſe arf. . Fener Ihnen vor⸗ Jenre.

r hate einen dengewächſen, um Beſſpil, don Wrſenik nun war 68 ar, für den ül mit nach d wegen eine en, die ſeiner ts nachgab), ad demſelben Inſtructions⸗ nigliche Pro⸗ en Magendie Reerſchweine, dar alſo ge⸗ te Kaninchen nen und die iſen Dünger⸗ de krank und letzten Todes⸗ giebt es ſehr einen Felſen ne Geier, der hoch in den er halten und Aal und die en den Geier den folgenden

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Tag den in der vierten Potenz vergifteten Aal, Hecht oder Muräne

fängt und auf Ihren Tiſch bringt. Ihr Tiſchgenoſſe, der nicht durch

Gegengift geſchützt iſt, und von dem Fiſche ißt, wird in der fünften Generation vergiftet, und ſtirbt nach acht oder zehn Tagen an Krämpfen, Herzweh oder Magendrücken. Die Leicheneröffnung findet ſtatt und die Aerzte ſagen:

Das Individuum iſt an einer Lebergeſchwulſt oder am Typhus geſtorben. 1

Aber, ſagte Frau von Villefort,alle dieſe Umſtände, die Sie da aneinander reihen, können durch den kleinſten Zufall eine andere Richtung erhalten; der Geier kann nicht zu rechter Zeit vor⸗ überfliegen oder hundert Schritte vom Teiche niederfallen.

Ahl darin liegt eben die Kunſt; um ein großer Chemiker im Oriente zu ſein, muß man den Zufall zu lenken verſtehen, und man lernt es.

Frau von Villefort ſaß träumeriſch und horchend.

Aber, ſagte ſie,das Arſenik iſt unvertilgbar, in welcher Geſtalt man es auch genießt, es wird ſich in dem todten menſch⸗ lichen Körper vorfinden, wenn es in ſolcher Quantität, um tödtlich zu ſein, demſelben mitgetheilt iſt.

Ha! das war es eben, was ich zu dem wackern Adelmonte ſagte. 1 Er ſann, lächelte und antwortete mir mit einem ſicilianiſchen Sprichworte, das, wenn ich nicht irre, auch ein franzöſiſches iſt: Mein Sohn, die Welt iſt nicht in einem, ſondern in ſieben Tagen gemacht; runhn Sie Sonntag wieder.

Den folgenden Sonntag kam ich wieder; ſtatt ſeinen Kohl mit Arſenik zu begießen, hatte er ihn mit einer Auflöſung von strichnos

colubrina begoſſen. Dieſes Mal ſah der Kohl nicht im Geringſten

krank aus; auch hatte das Kaninchen nicht den geringſten Verdacht dagegen, war aber nichts deſto weniger fünf Minuten, nachdem es davon gefreſſen hatte, todt; das Huhn fraß vom Kaninchen und ver⸗

ſchied am andern Morgen. Nun ſpielten wir die Rolle des Geiers,

wir holten das Huhn und öffneten es. Dieſes Mal waren keine

ſichtbaren Kennzeichen an irgend einem Organe; Zerrüttung des

Nervenſyſtems und Gehirnentzündung, weiter nichts. Das Huhn

war nicht vergiftet, es war am Schlagfluſſe geſtorben. Dieſes iſt 45*