Teil eines Werkes 
3 (1870)
Entstehung
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Ol mein Gott, gnädige Frau, Sie ſchicken doch nicht um

meinetwillen Fräulein von Villefort fort? rief der Graf, als ſech

die Thür hinter Valentine geſchloſſen hatte. Durchaus nicht, entgegnete die junge Frau lebhaft,aber

es iſt die Stunde, in welcher wir Herrn Noirtier die traurige Mahl⸗

zeit halten laſſen, die ſein klägliches Leben erhält. Sie wiſſen viel⸗ leicht ſchon, Herr Graf, in welchem beklagenswerthen Zuſtande mein Schwiegervater ſich befindet?

Ja, gnädige Frau, ich habe davon gehört; ein Schlagfluß, wenn ich nicht irre.

Ach ja, der arme Greis iſt völlig gelähmt, nur die Seele lebt in dieſer bewegungsloſen, menſchlichen Geſtalt, und auch die matt und wankend wie ein Lämpchen, das dem Erlöſchen nahe iſt. Aber verzeihen Sie, Herr Graf, daß ich Sie von unſeren häuslichen Leiden unterhalte; ich unterbrach Sie in dem Augenblicke, als Sie erzählten, daß Sie ein geſchickter Chemiker ſind.

O, das ſagte ich nicht, gnädige Frau, entgegnete der Graf lächelnd;im Gegentheil, ich habe die Chemie ſtudirt, weil ich, vorzüglich im Orient lebend, dem Beiſpiele des Königs Mithridates zu folgen beabſichtigte.

Mithridates, rex Ponticus, ſagte der vorlaute Knabe, indem er die Bilder eines prachtvollen Albums zerſchnitt,der alle Morgen zum Frühſtücke eine Taſſe Creme mit Gift genoß.

Eduard! unartiges Kind! rief Frau von Villefort, das ver⸗ ſtümmelte Buch den Händen ihres Sohnes entreißend,Du biſt unerträglich, Du ſtörſt uns. Laß uns und geh' zu Deiner Schweſter und dem guten Papa Noirtier.

Das Album!... ſagte Eduard.

Wie ſo, das Album?

Ja, ich will das Album...

Warum haſt Du die Zeichnungen zerſchnitten?

Weil es mir Spaß macht.

Geh' jetzt fort! geh'!

Ich gehe nicht, wenn ich nicht das Album bekomme, ſagte das Kind, gewohnt, immer ſeinen Willen zu bekommen, und ſetzte ſich behaglich in einem großen Lehnſtuhle zurecht.

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