der ſchon Gefühle de, wenn mir den⸗ fot haben
err Procu⸗ und jetzt, en!“
ſegte zu
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L. Haydée.
Der Leſer wird ſich der neuen, oder vielmehr alten Bekannten des Grafen Monte Chriſto erinnern, die in der Straße Meslay
wohnen: Maximilian, Julie und Emanuel.
Die Hoffnung auf dieſen Beſuch, den er machen wollte, auf
1 die glücklichen Augenblicke, die er dort zuzubringen hoffte, auf dieſen
Lichtſtrahl des Paradieſes in die Hölle, in die er ſich freiwillig be⸗ geben, hatte, im Augenblicke, wo Villefort abgefahren war, die hin⸗ reißendſte Heiterkeit über das Geſicht des Grafen ergoſſen, und Ali, dieſes ihm ſo theure Geſicht von einer ſo ſeltenen Freude ſtrahlen ſehend, hatte ſich auf den Zehenſpitzen mit angehaltenem Athem
urückgezogen, wie um die wohlthuenden Gedanken, die er um ſeinen Gebieter ſchweben zu ſehen glaubte, nicht zu verſcheuchen.
Es war Mittag: der Graf hatte ſich eine Stunde vorbehalten,
die er bei Haydée zubringen wollte; es war, als könnte die Freude nicht auf ein Mal von dieſer ſo lange gequälten Seele Beſitz nehmen, mund als müſſe dieſelben auf die ſüßen Empfindungen vorbereitet
werden, wie andere Seelen ſich auf heſtige Bewegungen vorbereiten müſſen.
Die junge Griechin wohnte, wie wir ſchon geſagt haben, von dem Grafen gänzlich getrennt. Ihre Wohnung war ganz orienta⸗
4 liſch eingerichtet; das heißt, die Fußböden waren mit dicken türki⸗ ſchen Teppichen bedeckt, die Wände mit den reichſten Brokaten be⸗ hangen und in jedem Zimmer lief ein breiter Divan mit Kiſſen, die nach Willkür weggenommen werden konnten— den ganzen innern Umfang deſſelben entlang.
Haydée hatte drei Franzöſinnen und eine Griechin zu ihrer
Bedienung. Die drei Franzöſinnen befanden ſich in dem erſten


