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hinreichend, um ſicher zu ſein, die kleinſten Fortſchritte, die er in dieſer Angelegenheit machen würde, zu erfahren. Und da Franz, ſeit drei Jahren in Italien reiſend, noch nie das Glück gehabt hatte, ein ähnliches Abenteuer zu beſtehen, ſo war es ihm nicht unintereſſant, durch Albert zu erfahren, wie ſolche Angelegenheiten ſich hier geſtalten. Er verſprach alſo Albert, daß er ſich den fol⸗ genden Tag begnügen werde, das Schauſpiel aus den Fenſtern des Palais Rospoli anzuſehen.
Wirklich ſah er am folgenden Tage Albert vorbeifahren. Er hatte einen rieſigen Blumenſtrauß, der ohne Zweifel ſeine ſchriftliche Liebeserklärung barg. Dieſe Vermuthung wurde zur Gewißheit, als Franz denſelben Strauß, der an einem Kreiſe weißer Kamellien zu erkennen war, in den Händen einer reizenden, in roſa Atlas ge⸗ kleideten Colombine erkannte. Auch ſtrahlte Albert am Abend nicht nur von Freude, ſondern von wahnſinnigem Entzücken. Albert zweifelte nicht, auf demſelben Wege von ſeiner ſchönen Unbekannten Antwort zu erhalten. Franz kam mit der Verſicherung, daß all' dieſer Lärm ihn erſchöpfe und er beſchloſſen habe, den morgenden Tag der Durchſicht ſeines Albums und der Ueberſicht ſeiner Rech⸗ nungen zu widmen, ſeinen Wünſchen entgegen. Uebrigens hatten ſeine Vorausſetzungen Albert nicht betrogen; den folgenden Abend ſprang er mit einem Satze in das Zimmer, triumphirend ein Papier in die Höhe haltend.
„Nun!“ rief er,„hatte ich mich getäuſcht?“
„Sie hat geantwortet!“ rief Franz.
„Lies.“
Triumphirend wurden dieſe Worte ausgeſprochen.
Franz nahm das Papier und las:
„Dienſtag Abend um ſieben Uhr, ſteigen Sie der Via dei Pontifici gegenüber aus Ihrem Wagen und folgen der romaniſchen Bäuerin, die Ihnen Ihr moccoletto entreißen wird. Auf der erſten Stufe der Kirche San⸗Giacomo angekommen, knüpfen Sie ein rothes Band auf die Schulter Ihres Bajazzo⸗Coſtüms, woran man Sie erkennen wird.
„Von jetzt bis dahin werden Sie mich nicht wieder ſehen.
„Beſtändigkeit und Verſchwiegenheit!“
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