Teil eines Werkes 
2 (1870)
Entstehung
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das iſt, wie Du weißt, genug, um dies ohne Unſchicklichkeit wagen zu können.

In dieſem Augenblicke wurde die Comteſſe Franz gewahr und grüßte ihn mit einer anmuthigen Handbewegung, die er mit einer ehrfurchtsvollen Verbeugung beantwortete.

Ach! es ſcheint mir, als ſtändeſt Du Dich vortrefflich mit ihr? ſagte Albert.

Da irrſt Du Dich, und ſo werden wir Franzoſen immer im

Ausland tauſend Verſtöße machen, indem wir alle Dinge aus unſerm Pariſer Geſichtspunkte betrachten. In Spanien und beſonders in Italien, mußt Du nie die Verhältniſſe nach der äußeren Freund⸗ lichkeit beurtheilen. Die Gräfin und ich fanden uns in einiger Sympathie, das iſt Alles.

In Sympathie des Herzens? fragte Albert lachend.

Nein, des Geiſtes, antwortete Franz ernſthaft.

Und bei welcher Gelegenheit?

Bei einem Beſuch des Colyſeums, wie der unſerige geſtern.

Bei Mondſchein?

Ja.

Allein?

Beinahe.

Und wovon ſpracht Ihr?

Von den Todten.

Ach! rief Albert,das war mirklich ſehr ergötzlich. Ich

aber verſpreche Dir, wenn ich einſt das Glück haben ſollte, die

ſchöne Gräfin auf einem ähnlichen Wege zu begleiten, nur von den

Lebenden mit ihr zu reden. Und Du wirſt daran vielleicht Unrecht thun.

haſt? Sobald der Vorhang gefallen iſt. Teufel! wie lang iſt dieſer verdammte erſte Akt!

Höre das Finale, es iſt ſehr ſchön und Coſelli ſingt bewun⸗

derungswürdig. Ja, aber welcher Anſtand! Der der Spech könnte nicht dramatiſcher ſein.

Willſt Du mich ihr vorläufig vorſtellen, wie Du verſprochen

gehört

7 I

Albert nehmen

Stellur leute, Zirkel, fügte Paris, ihn be daß er Gräfin ung ſe 7 und b. geforde

A gewähl

neinſch