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Solüchter mit ſeinem Beile! Gewiß, Edmonds Glücksſtern wird
ſiegen; er wird das ſchöne Mädchen heirathen, er wird Capitain werden und uns auslachen, wenn ich mich...(ein häßliches Lächeln verzog hierbei Danglars Lippen) wenn ich mich nicht in's Mittel ſchlage“, fügte er hinzu.
„Holla!“ fuhr Caderouſſe, halb aufgeſtanden und mit den Fäu⸗ ſten auf den Tiſch geſtützt, fort zu ſchreien,„holla! Edmond, Du
ſiehſt alſo die Freunde nicht, oder biſt Du ſchon zu ſtolz, um mit
ihnen zu reden?“ „Nein, mein lieber Caderouſſe,“ antwortete Dantes,„ich bin nicht ſtolz, ich bin glücklich, und das Glück macht blind, ich glaube
noch mehr wie der Stolz.“
„Ahl ſo iſt es recht, die Erklärung laſſe ich gelten,“ entgeg⸗ nete Caderouſſe.„Ei, guten Tag, Madame Dantes.“
Mercedes grüßte ernſthaft.„Das iſt mein Mann noch nicht,“ ſagte ſie,„und bei uns zu Lande glaubt man, es bringe Unglück. wenn man ein Mädchen mit dem Namen ihres Bräutigans nennt, ehe derſelbe ihr Mann iſt. Nennt mich alſo Mercedes, ich bitte Euch⸗
„Du mußt dem guten Caderouſſe verzeihen, ſein Irrthum iſt ja unbedeutend,“ fügte Dantes hinzu.
„Alſo wird die Hochzeit recht bald ſein, Kerr Dantes,“ fragte Danglars, die beiden jungen Leute begrüßend.
„Sobald als nur immer möglich, Herr Danglars, heute beſorge ich alles Nöthige mit meinem Vater, und morgen, ſpaleſtens über⸗ morgen, iſt der Verlobungsſchmaus hier in dieſem Hauſe; die Freunde werden denſelben hoffentlich verherrlichen; Sie, Herr Danglars, ſo⸗ wie Du, Caderouſſe, ſind hiermit eingeladen.“
„Fernand,“ ſagte Caderouſſe, boshaft lachend,„FTernand iſt doch auch dabei?“
„Der Bruder meiner Frau iſt mein Bruder,“ antwortenn Ed⸗ mond,„und es würde uns, Mercedes und mich, tief betrüben, ihn bei einer ſo fröhlichen Gelegenheit nicht an unſerer Seite zu ſehen.“
Fernand öffnete den Mund, um zu antworten, aber die Stinme oerſagte ihm und er konnte kein Wort hervorbringen.
„Heute den Contract, morgen oder übermorgen den Verlobungs⸗ ſchmaus! Teufel! Sie ſind ſehr eilig, Capitain!“
„ Danglars,“ entgegnete Edmond lächelnd,„ich muß zu Ihnen Der Graf von Monte⸗Chriſto. 3


