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„Wenn wir es nicht wollen,“ ſagte Danglars,„wird er bleiben, was er iſt, oder wird vielleicht ſogar noch weniger.“
„Was ſagſt Du?“
„Nichts; ich rede mit mir ſelbſt. Und iſt er immer noch ver⸗ liebt in die Catalonierin?“
„Sehr verliebt; er iſt eben hingegangen. Aber wenn ich mich nicht irre, wird er von dieſer Seite Verdruß haben.“
„Erkläre Dich deutlicher.“
„Wozu?“
„Es iſt wichtiger als Du denkſt.“ Du liebſt Dantes nicht, he?“
„Ich liebe die Anmaßenden nicht.“
„Nun wohl denn, ſage mir Alles, was Du von der Catalo⸗ nierin weißt.“
„Ich weiß nichts Gewiſſes, glaube aber vermuthen zu können,
daß der zukünftige Capitain in der Gegend des alten Krankenhauſes
Unannehmlichkeiten haben könnte.“
„Was haſt Du geſehen? erzähle doch!“
„Nun gut, ich habe geſehen, daß Mercedes, ſo oft ſie in die Stadt kommt, von einem großen cataloniſchen Schlingel begleitet iſt, der ſchwarze Augen, rothe Backen und ganz braune Geſichts⸗ farbe hat, ſehr glühend iſt und„mein Vetter“ von ihr genannt wird.“
„Ei, wirklich? und glaubſt Du, daß dieſer Vetter ihr Lieb⸗ haber iſt?“
„Ich vermuthe es. Was zum Teufel iſt von einem großen Jungen von einundzwanzig und einem ſchönen Mädchen von ſiebzehn Jahren anders zu erwarten?“
„Und Du ſagſt, daß Dantes nach den Catalons gegangen iſt?“
„Er iſt vor mir aus dem Hauſe gegangen.“
„Wie wäre es, wenn wir denſelben Weg gingen, bei dem Hölzchen anhielten und bei dem Vater Pamphile ein Glas Wein von Lamalgue tränken, da könnten wir Nachrichten erhalten.“
„Und wer wird uns welche geben?“
„Wir wären auf dem Wege, den er nehmen muß, und würden ſchon auf Dantes Geſicht ſehen, wie die Sachen ſtehen.“
„Ich bin dabei,“ ſagte Caderouſſe,„aber Du bezahlſt.“
„Gewiß,“ verſicherte Danglars.


