Teil eines Werkes 
1 (1870)
Entstehung
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Ich komme eben von daher. Und wo iſt Edmond, der gute Junge?

Nun, wo anders als bei ſeinem Vater, antwortete Danglars.

Ich eilte nun hierher, um die Freude zu haben, einem Freunde die Hand zu drücken.

Der gute Caderouſſe, ſagte der Greis,er hält ſo viel auf uns.

Gewiß liebe ich Euch und achte Euch auch, denn die recht⸗ ſchaffenen Leute ſind ſelten... Aber es ſcheint, Junge, daß Du reich zurückgekommen biſt, fuhr der Schneider fort, einen verdäch⸗ tigen Blick auf den Haufen Geld, den Edmond auf den Tiſch gelegt hatte, werfend..

Der junge Mann bemerkte den Zlitz der Lüſternheit, der die ſchwarzen Augen ſeines Nachbars erleuchtete.

Ei, du lieber Gott, ſagte er nachläſſig,dieſes Geld gehört nicht mir. Ich äußerte gegen meinen Vater die Sorge, daß es ihm während meiner Abweſenheit an Etwas gefehlt haben möchte, und um mich zu beruhigen, ſchüttete er ſeine Börſe auf den Tiſch aus. Komm, Vater, thue das Geld wieder in Deine Börſe, wenn nicht etwa der Nachbar Caderouſſe Gebrauch davon machen kann, in wel⸗ chem Falle es ihm zu Dienſten ſteht.

Nein, nein, Junge, ſagte Caderouſſe,ich bedarf nichts, Gott ſei Dank, der Stand nährt ſeinen Mann; behalte Dein Geld, behalte, man hat deſſen nie zu viel; doch bin ich Dir darum nicht minder dankbar für Dein Anerbieten und betrachte daſſelbe, als hätte ich's benutzt.

Es geſchah aus gutem Herzen, ſagte Dantes.

Ich zweifle nicht daran. Nun, Du Schelm, Du ſiehſt Dich alſo aufs Beſte mit Herrn Morrel?

Herr Morrel iſt immer ſehr gütig gegen mich geweſen, ant⸗ wortete Dantes.

Dann thuſt Du Unrecht, ſeine Einladung auszuſchlagen.

Wiel ſeine Einladung auszuſchlagen? ſagte der alte Dantes, er hat Dich alſo eingeladen?

Ja, mein Vater, entgegnete Edmond, über das Erſtaunen ſeines Vaters lächelnd, welches die ihm erzeigte große Ehre dem⸗ ſelben abnöthigte. 3