meinem Vater bin ich den erſten Beſuch ſchuldig; ich weiß die Ehre,
Sohn.“
die Sie mir erzeigen, nichts deſto weniger zu erkennen.“ „Es iſt recht ſo, Dantes, es iſt recht, ich kenne Euch als guten
„Und,“ fragte Dantes etwas zögernd...„und befindet er ſich
wohl, mein Vater? wiſſen Sie es nicht?“
Nun, ich glaube, ja, mein lieber Edmond, obgleich ich ihn nicht geſehen habe.“
„Ja, er lebt ſehr zurackgezogen in ſeiner kleinen Stube.“
„Das beweiſt wenigſtens, daß es ihm in Eurer Abweſenheit an Nichts gefehlt hat.“
Dantes lächelte.„Mein Vater iſt ſtolz, Herr Morrel, und hätte es ihm auch an Allem gefehlt, ſo iſt es noch ſehr die Frage, ob er irgend Einen auf der Welt, Gott ausgenommen, um Etwas gebeten hätte.“
„Nun denn alſo, ſo rechnen wir nach dieſem erſten Beſuche auf Euch.“
„Auch dann muß ich noch um Entſchuldigung bitten, Herr Morrel, denn nach dieſem erſten Beſuche habe ich einen zweiten zu machen, der mir nicht weniger am Herzen liegt.“
„Ach, es iſt wahr, Dantes, ich dachte nicht daran, daß in der cataloniſchen Colonie Jemand wohne, der Euch nicht minder unge⸗ duldig erwarten wird als Euer Vater: die ſchöne Mercedes.“
Dames erröthete.
„Ach! ach!“ ſagte Morrel,„nun wundere ich mich nicht mehr, daß ne dreimal gekommen iſt, ſich nach dem Pharaon zu erkundigen. Bli⸗ d! Edmond, Ihr ſeid nicht zu beklagen, Ihr habt ein ſchmuckes Schätchen.“
„Es iſt nicht mein Schätzchen, Herr Morrel, ſagte der junge Seemann ernſthaft,„es iſt meine Braut.“
„Das iſt zuweilen daſſelbe,“ ſagte Morrel lachend.
„Für uns nicht, Herr Morrel,“ antwortete Dantes.
„Nun, nun, mein lieber Edmond,“ fuhr Morrel fort,„ich will Euch aicht aufhalten. Ihr habt meine Angelegenheiten zu gut be⸗
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ſorg!, als daß ich Euch nicht Zeit laſſen ſ ſolh⸗ die Eurigen wahrzu⸗
nehmen. Braucht Ihr Geld?“


