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Vergebliches Mitleid!.... Stellina war nicht mehr. Sie ſprach den Namen ihres Vaters und ihres Gemahls aus, und gab ih⸗ ren Geiſt auf. Mit jedem Tage hatte ſich ſeit dem Auszuge der Portugieſen ihre heftige Gemuͤthsbewegung und ihr Wahnſinn ver— mehrt. Unter den ſchrecklichſten Herzbeklemmun—
en ſank ſie am Tage des Triumphes da in 6 ph
Das Kind, welches in ihrem Schooſe lebte, machte ihre lezten Augenblicke nur qualvol⸗ e
Sie unterlag, und Riamirs Möͤrder uͤberlebte ſie!.... Wenn der Tenar und das Elyſium blos Hirngeſpinnſte ſind, wo waͤre denn die Gerechtigkeit der Goͤtter?
Stellina wurde von Fuentes betrauert, als waͤre ſie durch die Bande der Freundſchaft ſchon lange mit ihm vereiniget geweſen. Wuͤrde er dem chriſtlichen Prieſter in Colombo gefolgt haben, ſo haͤtte er den Körper der Unglucklichen den Wellen des Meeres uͤbergeben. Eine In— dianerin, Bramas Goͤtzendienerin, verdiente, nach der Meinung des Prieſters, die traurige Ehrenbezeugung des Begraͤbniſſes nicht... Allein Fuentes ſah in Stellinen nur die Toch⸗


