Teil eines Werkes 
2. Theil (1802)
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mehr ſo aufmerkſam.. Erwacht er itzt zu⸗ weilen vor ihrer Ankunft, ſo umſchwebt ihn nicht wie chemahls ihr zauberiſches Bild; Europa, die Einoͤde von Ceylon, Colombo ſind dagegen ſeine erſten Gedanken geworden, durch Stellina kann er ſich Gold und Diamanten verſchaffen. Ihren Reitzen huldigt er nun nicht mehr, ſon dern er betet blos ihre Schaͤtze in ihr an.. Der kaufmaͤnniſche Geiſt, der ihn von jeher be⸗ ſeelte, belebt aufs neue ſein ganzes Weſen; ſelbſt die Geſtalt ſeiner Gattin verdraͤngt nicht ein mahl zuweilen ſeine merkantiliſchen Ueberſchlaͤge, mit denen er von nun an ausſchluͤßlich beſchaͤf tiget iſt.

Stellina wollte Milfords Veraͤnderung nicht bemerken. Sie ahndete noch nicht ſeine Unbeſtaͤndigkeit; fuͤr krank hielt ſie ihn, ver⸗ doppelte daher um ſo mehr ihre Liebkoſungen, und ſuchte ein heiteres Laͤcheln auf ſeinen Mund zuruͤckzurufen. Zärtlich umarmt ſie ihn, ſpielt mit ſeinen Locken, fragt nach dem Kummer, der ihn quaͤlt, und Thranen quillen aus ihren Au⸗ gen. Ednard, durch den Reiz ihres Schmer⸗ zens geruͤhrt, fuͤhlt ein neues Verlangen in ſich vege werden... Er ſchmiegt ſich an ihren