Teil eines Werkes 
3. Bd. (1853)
Entstehung
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Was willſt? Was willſt machen? fragte Moni.

Was ich von dir gelernt hab', ſagte Broſi lachend.Es hat einmal ein Mädle geben, das hat einem jungen Burſchen einen Riegel vorgeſchoben und hat ihn zum Haus'nausgeſchwätzt. Jetzt wird einem draußen ein Riegel vorgeſchoben und der darf nicht herein.

Während vom Auerhahn die Muſik herabtönte, erſchollen laute Hammerſchläge im Hauſe Broſi's, denn er nagelte die Hausthüre, die Stallthüre und die Schupppenthüre zu und legte ſich dann fröhlich in's Bette, im Voraus lange ausmalend, was das morgen Früh für ein Spaß ſein werde.

Die Kinder und Enkel, die am Morgen nach dem Hauſe Broſi's kamen, fanden daſſelbe verſchloſſen und auch auf Klopfen wurde nicht geantwortet.

Endlich kam Severin, auch er klopfte, aber Niemand antwortete. Die Endringer kamen mit Schießen und Muſik, um das Brautpaar zu holen. Broſi und Moni hörten, wie draußen viele Leute ſtanden, die auf Allerlei riethen und Einige ſagten ſogar, Broſi und Moni ſeien gewiß an der Freude geſtorben, das käme davon, wenn alte Leute ſolche Feſte mitmachten.

Drinnen drang Moni in ihren Mann, er ſolle doch Antwort geben, das ſei ja ſündlich, die Leute ſo hinzuhalten, Broſi aber ſagte, er möchte gern hören, was die Leute nach ſeinem Tode ihm nachſagten. Moni wollte auf wiederholtes Klopfen ſchreien, da hielt ihr Broſi den Mund zu.

Jetzt hörte man den Schloſſer mit dem Dietrich