Teil eines Werkes 
3. Bd. (1853)
Entstehung
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ſchiede derſelben, die Nähe des Grabes mochte Einiges dazu beitragen, aber erweckt zu ſolchen Erörterungen wurden ſie doch nur durch Agy; die Agy war ſo lieb und gut, die konnte doch nicht auf ewig verdammt ſein. Moni hatte großes Zutrauen zu dem Geiſtlichen, ſie wünſchte, daß man ſich ſeines Rathes erhole, aber Broſi wehrte das ab, indem er ſagte:

Was kann er für Auskunft geben? Er iſt geiſtlich und darf ſein Sach nicht verunehren. Und was könnt' am Ende dabei heraus kommen? Daß wir Unfriede machen in unſers Severins guter Ehe? Nein, das will unſer Herrgott nicht und ſeit jenem Sonntag iſt mir's ſo, daß kein Menſch den andern verdammen darf, wenn nur Jeder aufrichtig und wahrhaftig bei dem ſeinigen iſt. Wenn die Agy einmal'rüber in Himmel zu uns kommt, muß ſie unſer Herrgott zu uns laſſen, ich will's ſchon ſagen und unſer Herrgott weiß es ja auch, daß ſie nichts dafür kannz ſie iſt ſo geboren und erzogen, ſie kann nichts dafür.

Die Vögel im Wald da pfeift ein Jedes anders und es heißt doch daß Alle Gott lobſingen, beſtätigte Moni.

Das iſt ein geſcheites Wort, ſo muß des Broſi's Frau reden, ſchloß der Eheherr.Das hat ſein Mäß, ſetzte er hinzu und hob die obere OQuerſtange aus einem geſchichteten Klafter. Es war unklar, ob er die letzten Worte buchſtäblich auf das Holz oder bildlich auf das Religionsgeſpräch bezog.

Die Tage wurden bald immer kürzer und es iſt eine alte Erfahrung, daß man das Abnehmen derſelben

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