Teil eines Werkes 
3. Bd. (1853)
Entstehung
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doch rechtmäßig erwarteten höflichen Entgegnung her⸗ bei, er ruhig weiter als hätte er nichts geſagt und nichts gehört.

Diethelm kannte die hinterhältige und ſelbſt mit Worten karge Weiſe dieſes Mannes wohl und doch klammerte er ſich an ihn und that gar zutraulich. Der Steinbauer ließ ſich das gefallen aber mit einer Miene, in der die Worte lagen: Mein Geldbeutel iſt feſt zu, mir ſchwäzt Keiner einen Kreuzer heraus, wenn ich nicht mag. Als Diethelm ſich einen Schoppen Batzenwein beſtellte, ſchaute der Steinbauer nur flüch⸗ tig nach ihm um, aber er ſprach kein Wort der Ver⸗ wunderung und des Lobes über die Sparſamkeit Diet⸗ helms und dieſem erſchien ſolch ein Benehmen noch ſaurer als der ungewohnte Halskratzer. Dieſe in ſich vermauerte Natur des Steinbauern, der über Thun und Laſſen Anderer kein Wort verlor und ſelber that was ihm gutdünkte, ohne umzuſchauen, was man dazu denke oder ſage, dieſe verſchloſſene Sicherheit, die ihr Benehmen nicht änderte und von hundert Augen be⸗ merkt dieſelbe blieb wie daheim auf dem einödigen Hofe, Alles das erkannte Diethelm als Gegenſatz und reizte nothwendig ſein herausforderndes Gebaren zum Kampfe; er mochte aber den Steinbauern anzapfen wie er wollte, höchſtens ein Freilich, ein Jawohl oder ein kopfſchüttelndes Verneinen war aus ihm heraus zu bringen. Als Diethelm fragte, ob er auf des Steinbauern Stimme zählen könne, wenn er ſich um die Abgeordnetenſtelle bewerbe, ließ ſich der Steinbauer endlich zu den vielen Worten herbei:Ich wüßt'