Teil eines Werkes 
[2. Theil] (1848)
Entstehung
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auch noch einmal recht luſtig machen, wir ſind doch immer gut Freund geweſen.

Beßle, du hätteſt ſollen hier bleiben, du hätteſt ſollen den Seligmann heirathen, was man daheim hat, weiß man; ſo weit in's Elſaß hinein, wie weiter wie g'heiter, ſagt man als, wer weiß wie es dort iſt.

Wie kannſt du nur ſo reden? erwiederte Beßle,hab' ich denn mit meinen 400 Gulden das Ausleſen? und drüben ſind das faſt 1000 Frank, das iſt ſchon eher ein Wort. Und du? bleibſt denn du im Dorf? Wenn dein Geometer einmal eine Anſtellung kriegt, mußt du nicht auch fort?

Ei hab' ich dir denn auch ſchon geſagt, mein Chuſen iſt vorlängſt von Straßburg aus mit dem Florian auf den Schramberger Markt gegangen. Der Florian hat, was weiß ich wie viel? gewiß dreihundert Karlin in ſeinem Bei⸗ gürtel gehabt, um Ochſen einzukaufen. Er führt ſich wie ein Prinz, und ſein Herr vertraut ihm ſein ganz Vermögen an; man ſagt, er gibt ihm ſeine Tochter.

Ich wünſch' ihm Glück und Segen dazu.

Nu, nu, ſtell dich nur nicht ſo, du haſt doch den kleinen Finger vom Florian lieber gehabt, als den ganzen Geometer.

Und wenn auch, er hat nichts und ich hab nichts, und zweimal nichts gibt gar nichts, ſagt der alt' Schmied⸗ jörgli.

Die beiden Mädchen waren zum Brunnen gelangt, viele ſtanden ſchon hier und harrten der hohen Obrigkeit.

Weißt auch ſchon, Creszenz, rief des Chriſtians Dorle,vor einer Stund' iſt der Florian wieder kommen; jetzt haſt's gut, jetzt kannſt zweiſpännig. fahren.

Du haſt's nöthig aufzubegehren, erwiederte Creszenz⸗ du brenndürrer Bohnenſtecken du, du darfſt dein Kammer⸗ lädle noch ſo weit aufſperren, es kommt doch Keiner.

So iſt's recht, ſagte eine keck ausſehende Perſon, die Leichkäther genannt, weil ſie alle Todten im Dorfe ein⸗