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entſpann ſich ſo. Da legte ſich Graf Amadeus ins Mittel.
„Gemach! Ehret die Frauen!“ rief er.„Laßt mir die Rike in Ruh', wer weiß, ob ſie nicht einmal noch ein Diadem trägt und auf einem Herzogsſtuhle ſitzt. Ich kenne eine, die auch nicht viel anders anfing.“
„Die Geſchichte, die Geſchichte!“ fielen die üb⸗ rigen ein.
„Ein andermal, bei paſſender Gelegenheit“, ent⸗ gegnete der Aufgeforderte.„Schuldig bleibe ich ſie nicht; für heute iſt's zu ſpät.“
„Ich ſehe— ich ſehe— ich ſehe des Uebels Grund“, declamirte Ulrich,„aber nicht den Grund, warum das Uebel ſich nicht erneuen ſoll.“
„Weil, wie wir von dieſer künftigen Landesmutter hören, der Keller ſchon geſchloſſen iſt. Komm', Rike, der Reihe nach drücken immer drei von uns die Augen zu, ſo kannſt Du jedem den Abſchiedskuß gewähren und keiner hat's geſehen und kein Zeuge kann's be⸗ ſchwören, wenn Du einmal zu hoher Huld gelangſt. Sei klug und fange bei mir an, dem Propheten; das gibt Glück.“
„Prophet, Du?“ ſang Seibold, trotz ſeines Stolzes auf die Eigenkraft diesmal eine Anleihe bei Meyerbeer machend.


