Teil eines Werkes 
3. Bd. (1876)
Entstehung
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heiſchenden Volkshaufen, wenn es gegen Gewalt und Uebermuth geht.

Und Ihre Oper iſt dafür auch gleich der fertige Schlachtgeſang.

Stimmen wir ihn an! rief der Graf, ſein Glas erhebend.Crambamboli! murmelte er darauf halb⸗ laut vor ſich hin.

Glücklicherweiſe verſtand ihn der erregte Kapell⸗ meiſter nicht, ſonſt würde er den Scherz wohl krumm genommen haben. So aber hatte er ſich ſchon wieder eifrig in ſein Werk hineingeredet, das ihn ganz und gar beſchäftigte.

Nun ja, und warum nicht der Schlachtgeſang und beſſer als die Marſeillaiſe und dieWacht am Rhein? hatte er begonnen.Das Liedlein, das der Pfeifer ſeinem Herrn, der ihn gequält und geſchlagen, verhöhnt und ſeines Liebſten beraubt, dem Grafen von Helfenſtein zum allerletzten Tanze durch die ſtar rende Lanzengaſſe aufſpielt, das Liedlein dürfte wohl Manchem durch Mark und Bein dringen, ſo ſchrill und überraſchend ertönt es. Aber es ſollte mich ge⸗ rade nicht wunder nehmen, wenn es vom Echo fort⸗ getragen immer weiter und weiter ſchallte, ſoweit es noch Sklaven gibt, die es aufruft gegen ihre Ty⸗ rannen!