Teil eines Werkes 
3. Bd. (1876)
Entstehung
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nun, ich will vier Flaſchen Rüdesheimer. Für jeden von uns eine.

Die letzten Worte hatte auch Ulrich gehört.

Zum Anfang allenfalls, fiel er ein,dann aber eine Ananasbowle. Kellner, die Ingredienzien und acht Flaſchen Röderer.

Bravo, das nenne ich eine gründliche Umwäl⸗ zung! Offenbar zur Feier derſelben? rief der Graf.

Natürlich! Iſt ſie's nicht werth?

Alle ſchauten überraſcht auf. War ſchon die Be⸗ ſtellung bei Ulrich, der ſich ſonſt im Trinken ſehr mäßig hielt, etwas Ungewöhnliches, ſo befremdete noch mehr der ſeltſame Stimmfall; ſeine Worte klangen faſt wie leiſe grollender Hohn. Das entſprach wenig der Vor⸗ ſtellung, die Edgar ſich und den andern ſo zuverſicht⸗ lich von der Stimmung des jungen Malers entworfen. Auch ſonſt wollten ſeine Vorherſagungen nicht recht eintreffen. Ulrich, der ſonſt wirklich immer ſorglich und elegant gekleidet ging, hatte ſich darin keineswegs über⸗ boten, im Gegentheil, er trug einen rauhhaarigen Jagdrock, wie er ihn wohl auf ſeinen künſtleriſchen Streifzügen in Wind und Wetter abgenutzt, ſelbſt das Haar lag wirr und ungeordnet um die Stirn und zeugte von einer gewiſſen Vernachläſſigung, wenn auch ſein aus⸗ drucksvolles Geſicht dadurch nicht in merklichen Nach⸗