30 er hatte ein Queue ergriffen und verſuchte einen Kunſt⸗ ſtoß auf dem Billard.
„Du hätteſt Herrn von Werdenberg dringlicher rathen ſollen, die Präſidentſchaft ſelbſt anzunehmen“, wendete ſich Adolf an ſeinen Vater.
„Ich?“ rief dieſer mit einer unbeſchreiblichen Ge⸗ berde, bei der er alle zehn Finger, wie ein wehrhafter Igel die Stacheln, von ſich ſtreckte.„Ich will mit der ganzen Geſchichte nichts zu thun haben, das iſt nichts für uns Leute von der älteren Generation. Langſam und ſolid heißt's bei uns, jetzt muß Alles mit Dampf gehen. Thu' Du, wie Dir's gefällt, aber laßt mich aus dem Spiele. Ich habe nicht nein geſagt, nicht ja; der Herr von Werdenberg iſt majorenn, er wird ſelbſt wiſſen, was er thun will mit ſeinem Gelde. Iſt ein Geſchäft wie ein anderes, aber wer kann ihn zwingen? Wäre ich wie er Hauptactionär, um zu behalten die Actien, nicht um ſie zu begeben, möchte ich freilich auch meine Augen haben in der Verwaltung. Habe ich Geld in der Taſche, wo ein Anderer hineinſteckt ſeine Hand, ſteck' ich die meine auch hinein. Was kann's ſchaden?“
„Thuſt Du doch, als ob wir eine Gaunerbande wären“, entgegnete Adolf, ärgerlich über das offen ge⸗ zeigte Mißtrauen.„Im Grunde thut es auch nichts, daß der Baron die Stelle ausgeſchlagen hat. Ich freute
Recla ſpötte hin Frie Rott Ecke


