————⸗—F—ꝛ—-⸗—Fõ—?—
&
V
12
oft er dies ſchon während der Mahlzeit gethan.„Glau⸗ ben Sie doch Ihrem Arzte nicht, der muß ſich wichtig machen, und mißgönnen Sie den lieben Kleinen den Spaß nicht. Was man das ganze Leben hindurch zu treiben hat, kann man nicht frühzeitig genug anfangen und Champagnertrinken iſt doch eine Hauptaufgabe für einen Banquier. Nicht wahr, Papa Commerzien⸗ rath? Gewöhnen wir die jeunesse dorée ſchon in der zarteſten Kindheit daran und ſie wird ſeinerzeit ihren Mann ſtehen, an den Schwindel ſchon gewöhnt ſein, bei einem kleinen Erdbeben nicht wanken und keines Herings gegen Gewiſſensbiſſe bedürfen. Schenken Sie ein, Alterchen, die Marke ſoll leben!“
Der Commerzienrath beeilte ſich, das Verlangen zu erfüllen, und lachte, Edgar, Hermine und der Ge⸗ ſchäftsfreund aus Frankfurt lachten mit und ſogar Adolf verzog ſüßſauer den Mund, aber Frieda lachte nicht, ſie erhob ſich raſch und Ulrich wollte es ſogar ſcheinen, als habe ſich wirklich ein flüchtiges Roth auf ihren Wangen gezeigt, während ſie den Arm ihres Nachbars zur Rechten nahm.
Der Aufbruch war etwas raſch erfolgt, dem Com⸗ merzienrath ſogar zu raſch.
„Wie? Sie laſſen Ihr volles Glas ſtehen, Herr Waldek?“ rief er über den Tiſch hinüber.„Ausge⸗
——ꝭ—᷑—᷑—/O⸗;BKp——O—y——


