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Das Haus oder Familiensorgen und Familienfreuden : Erzählung / von Friederike Bremer
Entstehung
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Weſſen Stimme iſt das? rief hier lebhaft eine wohlklingende männliche Stimme.

Wer ſpricht? rief Petrea erſtaunt.

Noch einige Worte wurden gewechſelt und ploͤtzlich er⸗ tönten jubelnd die Namen:Petrea! Jakobi! Louiſe! Und Petrea, Jakobi und Louiſe umſchloſſen ſich in enger ge⸗ ſchwiſterlicher Umarmung..

Tante Petrea! Tante Petrea! jubelten die acht Knaben, rund um ſie herum hüpfend.

Und Petrea weinte vor Freude, hier nicht blos auf gute Chriſten, ſondern auf ihren allerchriſtlichſten Schwager und Hofprediger, ſo wie aufunſere Aelteſte geſtoßen zu ſein, die mit ihren hoffnungsvollen Sprößlingen, den Ber⸗ ſerkern, auf der Heimreiſe zu den Eltern und auf die Pfarrei begriffen waren.

Einen Augenblick darauf rollte der Wagen mit Pe⸗ trea, Louiſe und Jakobi, begleitet von reitenden Bauern in geſtrecktem Galopp in den Wald hinein, über welchem der Halbmond jetzt aufſtieg, in die dunkeln Schachten deſ⸗ ſelben und in Petreas bittende Blicke ſein troſtvolles Licht

ießend. Wir laſſen Petrea bei ihren Verwandten, die auf der Reiſe zu den Eltern und auf die Pfarrei noch zu rechter Zeit eingetroffen waren, um ſie aus einer höchſt pein⸗ lichen Lage zu erretten. Wir ſind jetzt vollkommen über⸗ zeugt, daß der Aſſeſſor ſchnelle Hülfe, Sara Wein und Louiſens Elirir erhält, daß Petreas Herz getröſtet und ihre Toilette in Ordnung gebracht wird und als Ausweis für unſere Sicherheit führen wir folgendes Stück aus einem Briefe von Loniſe an, det am andern Tag nach Hauſe abging. Ich bin feſt überzeugt, daß Sara durch ſorgfältige Pflege, paſſende Diät und vor Allem durch freundliche Umgebung noch ins Leben und zur Geſundheit zurückgerufen werden kann. Aber jetzt iſt ſie ſo ſchwach, daß wir un⸗