gönnten
Feuer⸗ d Ecken Thüre Strahl eiſel des lich ans e Köpf⸗ vegſchie⸗ in Herr en nicht ahen em Rei⸗ nführen. etren ſich wie⸗ nöglichen fen kund men ſei. ja und Blicken , ſchien ben habe i neen flüſternd s zuſam⸗ ierig aus
kunft des
*
33
etwarteten Gaſtes melden laſſen, der ſich ihr vorſtellen werde, ſobald er ſeine Toilette gemacht habe. Bald kam ein andrer Bote und verlangte ein Brenneiſen für den Kan⸗ didaten.
„Das nenne ich einmal eine lange Toilette,“ dachte Eliſe mehrere Male während der vollen Stunde, die ſie mit Warten zubrachte, und man muß geſtehen, daß ihre Naſe ſich mehr als einmal nach derſelben Richtung wandte, wie die Petreas.
Endlich ließen ſich die Tritte zweier Herren im Saale hören und durch die Stubenthüre ſtieg ein wohlbeſchuh⸗ ter Fuß, ein ſchoͤnes Bein, einer wohlgebildeten, etwas gedrängten Figur angehörig, die mit Leichtigkeit einen zwanzigjährigen Männerkopf trug von ſchönem jovialem Ausſehen und nach der neueſten Mode friſirt. Es war der Kandidat. Er warf einen Blick zuerſt auf ſeinen Fuß, dann auf die Dame des Hauſes und näherte ſich ihr mit ungezwungener Sicherheit, wobei er eine Reihe blendend weiße Zähne zum Vorſchein kommen ließ. Düfte von Eau de Portugal verbreiteten ſich im Zimmer. Der Landrichter, der nachfolgte und deſſen einfaches We⸗ ſen gewaltig gegen die ganze Haltung des neuen Gaſtes abſtach, ſtellte ihn als Kandidat Jakobi vor. Man ſagte einander einige unbedeutende Höflichkeiten und ſetzte ſich. Die Kinder kamen hervor und machten ihre Kratzfüße. Heinrich blickte mit einem fröhlichen, vertraulichen Blicke zu ſeinem künftigen Lehrer auf; Louiſe neigte ſich mit vie⸗ lem Anſtand und that einen großen Schritt rückwärts, als der Kandidat ſich die Freiheit nahm, ſie küſſen zu wollen. Petrea ſtreckte neugierig und vorwitzig die Naſe in bie Höhe. Der Kandidat nahm von Allem aufs Freundlichſte Notiz, gab Allen die Hand, fragte Alle nach dem Namen, beſah ſich darauf im Spiegel und ordnete ſeine Locken.
„Wen haben wir da ins Haus bekommen?“ dachte Eliſe mit heimlichem Schreck,„das iſt ja ein Geck, ein ausgemachter Geck. Wie in aller Welt konnte Biſchof
Bremer, das Haus. 3


