ſeine ſich zu n im⸗ mora⸗ rauer⸗ s ſich i, eihn 1 er ſenheit e dun⸗ ten ſie f mich gſtigt; de kalt ind nie er mir Rath: wenn det dir t, daß Urtheil Letztern en jun⸗ r, wie Erſteres cheit in hm und nild und fluß auf ugen zu es wie in Blick beän⸗ noch ſo de Blick ollte, ſo och weiß
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ich nicht, ob ich ihn liebte, ja ich glaube es kaum. Wenn
er fort war, athmete ich ſo frei und leicht, aber ich hätte ſein Leben mit der A lufopferung meines eigenen retten mo⸗ gen. In verſchiedenen Dingen fehlte die Sympathie gänz⸗ lich zwiſchen uns. Er hatte keinen Sinn für Muſik, die ich leidenſchaftlich liebte, und auch über die Lectüre ka⸗ men wir gar nicht überein. Er gähnte über meinen Lieb⸗ lings romanen, ja er lachte zuweilen, wenn ich im Be⸗ griff war in Thränen zu zerſchmelzen; ich dagegen gähnte über ſeinen praktiſchen und gelehrten Büchern fand ſie
veit langweiliger, als ich zu ſagen wagte. Die Welt der Phantaſie, in der ſich meine Gedanken ſo gerne be⸗ wegten, achtete er gering und die handgreifliche Wirklich⸗ keit, die er im Leben ſuchte, war ohne allen Reiz für mich. Doch fanden ſie auch manche Puncte, in denen wir zuſammenſtimmten— dieß waren beſonders moraliſche Fragen— und wenn dieſer Fall eintrat, ſchienen wir bei⸗ nahe ein gleich großes Vergnügen darüber zu empfinden. Um dieſe Zeit war es, daß du mich verlaſſen mußteſt, Cäcilie, und unſere Schickſale trennten ſich, obſchon nicht unſre Herzen.
Eines Tags hatten wir viele Gäſte. Nachmittags ſpiele ich Ball mit dem jungen Vetter Emil, den wir ſo lieb hatten, wie er es auch verdiente. Wie es zuging weiß ich nicht mehr, aber Ernſt wechſelte mit ihm den Platz und wurde mein Gegenſpieler. Er ſah ungewöhn⸗ lich heiter aus und ich fühlte mich in 6 Nähe freier als ſonſt. Er warf vortrefflich und mit ſicherer Hand den fliegeyden Drachen, ließ ihn aber immer über mei⸗ nen Kopf fliegen, ſo daß ich ein Paar Schritte zurück⸗ ſpringen mußte, um ihn aufzufangen. So wurde ich un⸗ vermerkt und unter fröhlichen Scherzen durch eine lange Reihe von Zimmern getrieben, bis wir uns weit von der Geſel ſchaft und allein befanden. Da hörte Ernſt plötz⸗ lich mit dem Spiele auf und auf ſeinem ganzen Ge⸗ ſichte zeigte ſich eine Veränderung. Ich merkte Unrath und wäre gerne weit weggeſprungen, allein ich war wie


