mich heute dermaßen geärgert, daß haſt du den hämi⸗— Nichts
ſchen Artikel gegen dich geleſen in der— Zeitung?“ euch de „Nein, ich halte das Blatt nicht, aber ich habe da⸗ von gehört. Er iſt ja gegen meine Schrift über das liche E Armenweſen in der Provinz getichtet. zu Ha „Ja, oder richtiger nein. Denn das Merkwürdige„ daran iſt, daß er faſt Nichts von der Sache ſpricht, ſon⸗ 5 ten Di dern bloß gegen deine Perſon gerichtet iſt— die niedrig⸗ prahlt. ſten Inſinuationen, die gröbſten Schmähungen.“ gemack „Das habe ich gehört und deßwegen mag ich ihn und ta gar nicht leſen.“. „Weißt du, von wem er iſt?“ taugt. „Nein und ich will es auch nicht wiſſen.“ Sie m „Aber du mußt es wiſſen, denn man muß ſeine„ Feinde kennen. Herr N. iſts. Ich möchte dem Kerl drei eine v Brechpulver eingeben, daß er ſeine Galle ſelbſt zu ſchmecken ſoll? bekäme.“ können „Was? N., der uns ſchräg gegenüber wohnt und komme erſt neulich von K. ſein Kind nach Hauſe bekommen hat,—„ das arme, mutterloſe Madchen?“ Könne „Eben der. Aber du mußt die Sache leſen, wenn„ auch nur um deinem Kaffee mehr Würze zu verleihen. mes 3 Da ſieh, ich hab dir das Blatt mitgebracht. Ich hatte* gehört, man wolle es heute deiner Frau zuſchicken. Ja Wittf es gibt ſaubere Kameraden in der Welt. Aber wo iſt ſie rrief b denn heute? Ah, da kommt ſie ja! Guten Morgen My⸗ Kaffee lady Eliſe! So charmant in aller Frühe! Aber ſo blaß! gott!“ Ei, ei, ei! Das geht nicht an! Was ſage und predige große ich den ganzen Tag? Motion, friſche Luft, ſonſt hilft Kaffee keine Hulfe in der Welt. Aber wer glaubt an unſre 3 Die Prediat? Nein, Adieu jetzt, meine Lieben. Wo iſt meine 63 Morg Doſe? Und die Zeitung? Die verdammten Zeitungen,. über Alles müſſen ſie herfaen! Nicht einmal ſeine nicht Schnupftabacksdoſe kann man'm Frieden haben. Adieu Zeit e Frau Eliſe, Adien Frank! Nein ſeht einmal, wie der da tig ge
ſitzt und Grobheiten über ſich liest, als ob es ihn gar


