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„Was willſt Du Pinches?“
„Was iſt mit Judeß geſchehen?“
„Ihr hat der Herr dieſen Weg erſpart; als man ſie vor's Gericht zu holen kam, fand man ſie todt auf ihrem Lager.“
Jetzt öffnete ſich die Ausſicht auf die menſchenge⸗ füllte Richtſtätte. Pinches erbebte, der Vater vermochte ſich kaum mehr zu halten.
„Ich will Widde ſagen!“ ſtotterte der Mörder. Der Rabbi ſtöhnte mit gewaltiger Anſtrengung die Worte heraus, Pinches bewegte wol die Lippen, aber zu ſpre⸗
chen vermochte er nicht. — Jetzt langten ſie vor dem Bochgerichte an. Bis hieher hatte der Vater als Seelſorger mit unendlicher Gemüthsanſtrengung ſein Amt vertreten, aber jetzt ver⸗ ſagte ihm die Kraft; bewußtlos mußte er zurückgebracht werden.
Wir aber laſſen vor der Schreckensſcene den Vor⸗ hang fallen. Der Schuldige verfiel den Händen des Henkers. Er war gerichtet.
Am Abende desſelben Tages hörte auch der Rabbi zu leben auf.
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