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und kleine Bogenfenſter dar, welch' letztere durch ein kleinlöcheriges Drathgegitter verwahrt waren, wenn man von der Gaſſe den Hofraum betrat, ſo befanden ſich rechts und links zwei kleine Häuschen, hinter dieſen war ein leerer Raum, dann kam man zu dem Eingang des erwähnten Gebäudes.
Das Häuschen rechts bewohnte Reb Sorach der Rabbi, das andere aber Reb Moſche Torn der Schameß, das Gebäude im Hintergrunde ſelbſt war die Synagoge, oder wie ſie die Juden zu nennen pflegen, „die Schule,“ der Alt⸗Ofner Gemeinde.
Wer mit dem jungen Talmudiſten zugleich in den. Schulhof getreten wäre, hätte ein ungeheueres Getöſe vernommen, welches von dem erleuchteten Gotteshauſe heraufdrang. Es war ein wirres regelloſes Geſchrei von vielen Stimmen zuſammengeſetzt, die nach und nach verhallend in kurzen Zwiſchenräumen gleichſam mit er⸗ neuerter Stärke wieder begannen. Die Gemeinde war im Gebete begriffen.
Als Noße durch die offene Pforte trat, gelangte er in eine kleine Vorhalle, gegenüber befand ſich die Schulthüre, rechts von dieſer hing ein Kupferbecken zum Waſchen der Hände beſtimmt, mehrere Sitze füllten den Raum, den nur eine dünne Wand von der Schule


