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Wange, ſie machte ſein Auge funkeln, ſie ſpannte ſeine Sehnen, er vermochte nicht auszuharren und ſich zu bemeiſtern, ſondern er erhob ſich raſch vom Sitz, ergriff die Lampe und die Schlüſſel, und verließ eilig den Thurm. Sein beflügelter Schritt trug ihn hinüber zu dem Gefängniſſe, er wollte Gertrude ſehen, ſie wieder
zu überreden ſuchen, er wollte— wenn ſie ſich ſträubte
— ſie zwingen, in die Flucht zu willigen, er wollte— — das Blut raste durch ſeine Adern und machte ihn zum reißenden Thiere; kein Widerſtand ſollte ſie dieſes Mal erretten, ſie mußte in ſeine Wünſche willigen, ſie mußte endlich ſeine ſüßeſten Hoffnungen erfüllen! Faſt verging ihm das Auge vor Luſt, die Hand zitterte, daß er kaum Schlüßel und Schloß vereinen konnte. Endlich fielen die Riegel, die Pforte knarrte, er ſtürzte hinein, eine zweite Thüre wurde geöffnet, die Lampe warf ihren Schein auf die von Feuchte triefenden Kerkerwände, Medardus flog in die Ecke, taumelte jedoch vor Schre⸗ cken auf, durchlief in Eile den kleinen Raum— Alles vergebens!— Gertrude war nirgends zu finden!
ehe
Shi
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