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Willkommen! Hanns Poſtl! Was ſuchſt du im Walde? Kommſt du, mich zu laden Zur Trauung in Balde?
Hanns Poſtl kratzte ſich hinter den Ohren. Die ganze Geſchichte begann ihm jetzt zu bunt zu werden. Hol' mich Dieſer und Jener! rief er, wenn dieß nicht mein ſteieriſches Fräulein iſt; ich möchte nur wiſſen, wo das Wettermädl ſteckt? wahrſcheinlich hin⸗ ter Buſch und Dorn, oder in einer Klinſe drinnen; ſie hat mich gewiß auf dem Gange aus Würflach aus⸗ gegattert, und iſt mir unbemerkt bis zur Klauſe, und dann hieher gefolgt, und will mich hier fatznarren. Aber der Hanns Poſtl iſt nicht dumm, er wird den Finger gleich auf dem wahren Loche haben!
Er hielt nun ſeine beiden Hände ſo an den Mund, daß der Ton an den inneren Flächen derſelben, wie durch eine Höhle drang, wodurch er bedeutend an Stärke gewann, und rief nach jener Gegend, woher früher der Geſang erſchollen war: Wo ſteckſt Du, ſchönes Mägdlein? mach' keine Flauſen; ſo wie Du mich, hab auch ich Dich erkannt! Komm herfür, her⸗ ziges Fräulein, ſei nicht ſpröde und ſchämig, der Hanns Poſtl hat noch keiner hübſchen Dirne was zu Leide gethan!
Nach dieſer langen Aufforderung blieb er har⸗ rend auf dem Flecke, ließ ſein Auge die Runde durch⸗


