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Ende gekommen, ſie erhob ſich, das wunderſchöne Antlitz trug den Stempel eines gottge ſandten Frie⸗ dens, ſie wendete ſich gegen den Klausner, ging mit geſenktem Haupte auf ihn zu, ließ ſich vor ihm nie⸗ der, und ſprach: Segnet mich, mein frommer Va⸗ ter, denn noch nie bedurfte ich des Himmels Gnade ſo ſehr als in dieſer Zeit; ich habe mich in einen neuen Stand begeben, ich ziehe ein in ein fremdes Haus, ich bedarf jetzt wie nie des Himmels Glück und Segen.
Der Siedler bebte am ganzen Leibe, er ſollte die ſegnen, über deren Haupt er alle Qualen heraufbe⸗ ſchwören möchte, die er zu haſſen wähnte, die er verderben wollte! Er ſenkte ſeine Hände flach auf den Kopf der Dame, ſie zitterten mächtig, dumpf drangen einige Worte zwiſchen den Lippen hervor, man hätte ſie eher für eine Beſchwörung des Böſen, als für das Herabbethen des himmliſchen Segens hal⸗ ten können.
Der Ruf des Ritters von außen bewog die Frei⸗ frau zur Eile, ſie erhob ſich, und verließ raſch mit freundlichem Gruße die Zelle, der Klausner ſah ihr finſter nach.
Nach einigen Augenblicken ſchon hörte er draußen den Zug ſich in Bewegung ſetzen, bald darauf wurde es wieder ruhig, das Rauſchen des Waldbaches drang


