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in der Hand, er ſann über den Vorfall nach, und die Unruhe griff in ſeinem Innern immer ſtärker um ſich. Wer konnte das Mädchen ſein? was bewog ſie, ſich dem eitlen, thörichten Burſchen bemerkbar zu ma⸗ chen, und was ſollte ihr ſonderbarer Sang vor ſeiner Klauſe bedeuten? Daß Sie die Sängerin war, dachte er bei ſich, das bezeugt Poſtls Erkennen, aber wo⸗ hin iſt ſie ſo ſchnell entſchwunden? Sollte ſie vielleicht in der Nähe ein Verſteck wiſſen? Dann müßte ſie der Gegend kundig ſein, was mir nur gefährlich wer⸗ den könnte, jedenfalls will ich ſpähen und forſchen, denn von einem Weibe mag ich nicht überliſtet werden.
In dieſem Selbſtgeſpräche wurde er abermahls durch ein Geräuſch von Außen unterbrochen, er horch⸗ te, vernahm das Stampfen von Roſſen, Waffen⸗Klir⸗ ren, hörte mehrere Männerſtimmen; ſeine Mienen ver⸗ riethen Staunen und Verwunderung. Wem ſoll die⸗ ſer Beſuch gelten? fragte er ſich ſelbſt, kaum bin ich des Einen ledig, ſo drängt ſich mir ſchon der Andere auf! Er ſchlich zur Wand, drückte an einen Nagel in der⸗ ſelben, und eine verborgene Thüre ging auf, welche in ein zweites Behältniß führte. Dieß betrat er, ſchloß die Pforte hinter ſich zu, und begab ſich von hier aus auf den Boden der Hütte, zu dem einige Holzſtufen hin⸗ anführten. Oben angelangt, öffnete er in dem Dache


