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Die Hußiten in Luditz : Roman / von Eduard Breier
Entstehung
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O

mußte die Gluhhitze ſchon zu ſengen begonnen haben, und die Qual der Verbrecherin zur Höllenpein gedie- hen ſein. Hinek hörte ſie winſeln und vor Qual an der Thüre kratzen, dann wurde es plötzlich ſtille, nur das Krachen und Praſſeln drang in ſein Ohr da öffnete ſich ſein Herz zum letzten Mal, der Funke menſchlichen Gefühls erwachte, er ſtieß die Thüre auf; ein Rauchqualm wirbelte ihm entgegen, raſch ſtürzte er hinein, neigte ſich zur Ohnmächtigen hinab, und hob ſie auf; in dieſem Augenblicke erdröhnte ein fürchterlicher Schlag, glühende Trümmer löſten ſich los, das Dach ſtürzte zuſammen, drückte die Stuben⸗ decke ein, zerſchmetterte die beiden Verbrecher und be⸗ grub ſie unter dem flammenden Schutthaufen.

Eine dicke Rauchſäule qualmte empor und wir⸗ belte, ſich immer mehr verdünnend, gegen den Himmel⸗