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Die Hußiten in Luditz : Roman / von Eduard Breier
Entstehung
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ſen Tod! kreiſchte der Schmied, umfaßte auch den Dritten, zerrte Beide nach ſich an den Rand der Mauer, und ſtürzte ſie krampfhaft umklammernd in die Tiefe!

Das entſetzliche Getöſe, welche ſeit dem Be⸗ ginne des Morgens ununterbrochen gedauert hatte, und deſſen Einförmigkeit nur zeitweiſe durch den Donner der Kanonen verſtärkt worden war, wurde plötzlich durch das Siegesgeſchrei dev⸗Hußiten übertönt; die Mauer war erklommen, die Breſche erſtiegen, die Fein⸗ de auf dem Walle! Bis zu dieſem Augenblicke hatte der Muth der Bürger gedauert; allein nun ſank er zu⸗ ſammen, wie ein ſtarkes Gerüſte, wenn es durch La⸗ ſten überfüllt, kracht und bricht. Der Gedanke an Weib und Kind, an Hab und Gut erwachte; Jeder wollte noch retten, was zu retten war, oder im ärg⸗ ſten Falle, wenigſtens bei der Vertheidigung der Theuern das Leben opfern. Die Bürger flohen in ihre Häuſer, und nur die geringe Zahl der Söldner ſuchte noch den Feinden die Stirne zu biethen.

Einige Augenblicke früher kam der königliche Haupt⸗ mann zu Georg geeilt.Georg, rief er ihm zu, Du haſt Deine Pflicht gethan, eile nun ſchnell fort, in dem Garten triffſt Du Deinen Vater rette Dich, ihn und Mila ehe es zu ſpät wird!