Teil eines Werkes 
2. Bd. (1848)
Entstehung
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müßig ruhen; denn Du weißt ja nicht, welches ge⸗

plingt, ob dieſes oder jenes, oder ob gar Beides gleich gut gerathen wird! Ja, ich gehe, es iſt be⸗

ſchloſſen! Aſcher wandte er ſich gegen den Knecht

Du bleibſt hier im Gemache, und harrſt, bis ich zurückkomme; ich kann Dich auf dieſem Gange nicht mitnehmen!

Der Knecht nickte mit dem Kopfe. Der Rabbi ſetzte die verbrämte, walzenförmige Mütze auf, nahm den Stock zur Hand und verließ die Stube, welche er bedächtig hinter ſich abſchloß.

Als er an dem Fenſter vorüberging, und einen Blick hineinwarf, bemerkte er Aſcher, welcher ſich ge⸗ mächlich in dem großen Lehnſtuhle niedergelaſſen hatte und gedankenlos vor ſich hinglotzte.

Der Weg Eliah's führte vor das Neuthor, wo ſich damals eine Vorſtadt befand, die ſich rechts gegen das Wiener⸗, links gegen das Neunkirch⸗ ner⸗Thor hinzog. Badehütten, Gärten mit Som⸗ merhäuschen, Zechſtuben und Spielplätze ſtanden ab⸗ wechſelnd umher.

Der Rabbi nahm ſeine Richtung zwiſchen die Gärten und ging langſamen Schrittes dahin. Als er an einem derſelben, bei dem er ſeine Schritte ab⸗ ſichtlich zu verkürzen ſchien, dahinging, vernahm er