Teil eines Werkes 
1. Bd. (1848)
Entstehung
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Es müſſen dieß ſonderbare Verhältniſſe ſein!

Beim Himmel! da habt Ihr recht; es ſind ſon⸗ derbare Verhältniſſe!

Und darf man auch dieſe nicht erfahren?

Für jetzt noch nicht; ſpäter, nach Jahren kann's wohl einmal geſchehen.

Fürchtet Ihr, die Frau blos zu ſtellen?

Ja, das geſchähe, wenn ich ihren Namen nen⸗ nen würde.

Weiß Eßman um dieß Geheimniß?

Nein, er wird jedoch der Erſte ſein, der es erfährt.

Natürlich, der Freund, der Schutzherr muß im⸗ mer den Vorzug haben; ich beneide ihn nicht darum! Ihr beharrt alſo feſt bei Eurem Willen, den Namen der Frau nicht entdecken zu können?

Ich muß für jetzt dabei verbleiben!

Naphtali Eiſak's Antlitz nahm eine trium⸗

phirende Miene an, er erhob ſich, ging auf das Ne⸗ bengemach zu, die Anderen blickten ihm ſtaunend nach; jetzt ſtieß er die halb offene Thüre an, daß ſie angel⸗ weit aufflog; Mirjam wurde ſichtbar, ſie war blaß, verſtört.

Du haſt es jetzt ſelbſt gehört, meine Schweſter! rief er mit heuchleriſchem Mitleiden der Rabbi darf

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