Teil eines Werkes 
1. Bd. (1848)
Entstehung
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Nur unter der Bedingung, daß ſie dieß gerne thut, ſoll ſie die Meine werden.

Hofft Ihr darauf?

Thät' ich es nicht, ſo wär'ich nicht gekommen!

Schade, daß meine Schweſter nicht hier iſt.

Warum wünſcht Ihr dieß?

Damit ſich die Gute einige Augenblicke früher ihres Glückes erfreuen könnte!

Was Mirjam bei dieſem Geſpräche empfand? Ihr Herz pochte immer lauter, in dieſen Augenblicken war jeder Schein eines Verdachtes aus ihrem Buſen gewichen; Eliah ſtand rein wie ein Seraph vor ih⸗ rer Seele; er liebte ſie, es war gewiß, ſie hätte hin⸗ ausfliegen und ihm weinend an's Herz ſinken mögen. Die kalten, höhniſchen Worts des Bruders ſtörten ſie dann aus ihrem Entzücken; er wußte, daß ſie jedes Wort des Geſpräches vernahm, und doch quälte er ſie damit, oder wollte er vielleicht gar den Rabbi Nein, einer ſolchen ſündigen Bosheit konnte ſie ihn nicht fähig halten.

Und doch war es ſo!!

Eurem, für meine Familie ſo ehrenvollen Antrag habe ich ein Bedenken entgegen zu ſetzen. Ihr wißt, verehrter Rabbi! und auch Ihr, Chacham Eßman werdet es wiſſen, zu welchen üblen Deutungen jüngſt 16