Teil eines Werkes 
1. Bd. (1848)
Entstehung
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den Waſſern zu erhalten, wenn die Fluth der Be⸗ drängniſſe hereinſtrömt.

Wen ſollen wir alſo wählen? fragte ein An⸗ derer der Anweſenden, und die Uebrigen, als der Antwort harrend, blickten hochaufhorchend den Rabbi an.

Dieſer ſchien in ein tiefes Nachdenken zu ver⸗ ſinken; indeſſen ſprach Naphtali wieder:

Du haſt uns, Rabbi! mit Deinem Verbothe ſehr wehe gethan; ich und Alle, die meiner Meinung ſind, haben ſehr darauf gebaut, in Joſe Deinen Nachfolger zu erkieſen. Du meinſt, er wäre zu un⸗ erfahren? Wohlan! ſo wollen wir das Amt unbe⸗ ſetzt laſſen, und zwar ſo lange, bis Joſe in der Fremde geweilt, und ſich würdig gemacht hat, Dei⸗ nen Platz einzunehmen; indeſſen wird der Chacham Ephraim recht gerne die Ueberwachung der Ge⸗ meinde beſorgen, und ſchlichten, was dem Rabbi zuſteht.

Ihr thut mir der Ehre zu viel an erwiderte der Genannte Ihr wißt, ich bin ein Mann des Geſchäftes, welcher nur jene Zeit dem Wiſſen wid⸗ men kann, die ihm der Broderwerb übrig läßt; überdieß ſehe ich nicht ein, warum Euch, Naphtali