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gen wurde gedämpft, Alle ſahen, daß er etwas ſagen wollte, Stille trat ein und er begann:
Was trauert Ihr, meine Freunde und Brüder? Was ſoll die laute Klage um mich, den ſtaubge⸗ ſchaffenen Menſchen, der, ſo wie Ihr, nur hieher kam, um wieder fort zu müſſen? Entſinnet Ihr Euch noch, als wir am letzten Succoth⸗Feſte, und zwar am Simchat⸗Thora⸗Tage beim frohen Freudenmahle beiſammen ſaßen? Der Raw Ephraim Steußen, der Vorſteher unſerer Gemeinde, war der Gaſtgeber und wir die Gäſte. Wir ſegneten den Herrn, wir aßen, wir tranken und ließen uns die Gottesgaben recht gut munden. Im Verlaufe des üppigen Males traf es ſich jedoch, daß hie und da Einer, den der Herr nicht ſo mit Erdengütern geſegnet hat, und der daher an ſolche würzige Speiſen nicht gewohnt, auch früher geſättiget wurde, wie der Andere; ja, als es mit dem Mahle beinahe ſchon zur Neige ging, ſtanden Einige ſogar auf, denn wer wird ſich in ſo gaſtfreundlichem Hauſe Zwang anthun? und ergingen ſich in dem ſchönen Garten, wo der Herbſt eben Wein und Früchte gezeitiget hatte. Habt Ihr nun, wenn ich Euch fragen darf, damals auch geklagt, wenn
Einer zu eſſen aufhörte, oder wenn er gar, vom


