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Verſchenken? Wem denn?
Einem Menſchen, der Dir einmal das Leben ge⸗ rettet!
Ein kaiſerliches Leben— verſetzte Max— lohnt man nicht mit Gold, und überhaupt nicht mit Einem Goldſtück!
Es iſt aber beſſer, man lohnt es mit Etwas, als mit gar nichts!
Max ſprang auf: Kann man mich je der Un⸗ dankbarkeit zeihen?
Bleib' ruhig, Vetter Max! bat Kunz— ſonſt verdirbſt Du Alles, und verſchütteſt das Kind ſammt dem Bade, ſo wie Du es in Laibach gethan!
Der Kaiſer ſah ihn fragend an, und ließ ſich auf ſeinen Sitz nieder: Jetzt erkläre Dich, ich will Deinen Worten Gehör ſchenken!
Kunz begann dem Kaiſer den Vorfall zu Lai⸗ bach in's Gedächtniß zurückzurufen: wie er dem Ret⸗ ter den Dienſt zu vergelten verſprochen, wie es bisher aber noch nicht geſchehen ſei.— Wer war der Mann? — forſchte der Kaiſer.
Der Edle von Naßenfuß!
Warum kam er nicht an unſeren Hof?
Weil er wahrſcheinlich fürchtete, vor Dir zu er⸗ ſcheinen.
Fürchten? hierzu hat er keinen Grund; das, was


