Teil eines Werkes 
3. Bd. (1848)
Entstehung
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vaters zu finden. Gleich nach jenem Ergebniſſe vor dem Kaiſer, verſchwand er aus Laibach; es ſchien, als fürchte er ſelbſt das Urtheil der Menge, und ich bin überzeigt, daß Du jetzt da er ſich von Dir erkannt weiß nicht mehr ſo viel von ſeinen Verfolgungen zu befürchten haben wirſt; wenigſtens wirſt Du keine öffentliche Schmach mehr zu dulden haben; aber um ſo behuthſamer mußt Du Dich vor Hinterliſt und Meu⸗ chelmord verwahren.

Der Abend rückte früh eitig heran, ſchwarze Wol⸗ ken verfinſterten den Horizont, und es war voraus zu ſehen, daß beim Stillſtehen des Windes, Regen oder Schnee eintreten müſſe; Duna war es gelungen, im Verlaufe des Geſpräches dem Jünglinge immer längere Rede abzugewinnen, ſo daß er zuletzt unaufgefordert fortſprach, und ſolcher Weiſe wirklich etwas heiterer wurde; als ihn die Alte dahin gebracht hatte, beredete ſie ihn, ſich auf ein kleines Stündchen in den nahen Schank zu begeben, wo ſich die jungen Leute verſam⸗ melt hatten; es lag hierbei in ihrer Abſicht, den Schwer⸗ müthigen nicht nur zu zerſtreuen, ſondern ihn auch von dem Gedanken an Regina dadurch abzuleiten, daß er in Gelegenheit kam, andere Mädchen zu ſehen, die den früheren Eindruck vielleicht zum Theil, vielleicht ganz zu verwiſchen im Stande ſein würden. Sieg⸗